Besuch bei ZF Friedrichshafen in Ahrweiler
Unterstützung zugesagt
Belegschaft sorgt sich um sichere Arbeitsplätze
Ahrweiler. Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie besuchte die Firma ZF Friedrichshafen AG in Ahrweiler. Die örtliche SPD-MdL Petra Elsner hatte in Gesprächen mit dem Betriebsratsvorsitzenden Pascal Delord im Vorfeld die Sorgen der Belegschaft gehört und wurde von ihm, sowie von seinem Stellvertreter Franz Eiden und von Mirko Kuklenski, Gewerkschaftssekretär der IG Metall Neuwied begrüßt. An dem Besuch nahm auch die Werksleitung teil und Hermann Josef Böckmann, Leiter der Produktlinie, stellte das Werk vor. Weltweit zählt der ZF-Konzern mehr als 70.000 Mitarbeiter in 26 Ländern. Man ist – nicht nur in Ahrweiler – im harten weltweiten Wettbewerb. Die Akquise von Aufträgen im Bereich PKW-Antriebstechnik, PKW-Fahrwerk, Nutzfahrzeugtechnik und Industrietechnik und der Erhalt der Arbeitsplätze sind zentrale Themen. Im Werk in Ahrweiler beschäftigen sich 311 Mitarbeiter mit der Produktion von Dämpfungsmodulen.
Die Belegschaft sieht seit Jahren die Gefahr, so Pascal Delord, dass die Folgeaufträge im konventionellen Dämpferbereich so weit zurückgehen, dass Arbeitsplätze gefährdet sind. Er sprach im Namen der Belegschaft die Forderung aus, mehr für die Auslastung des Ahrweiler Werkes zu tun und die Mitarbeiter besser in den Prozess der Konzeptanalyse und in die Planung der Schritte für eine positive Entwicklung des Werkes einzubinden. Die Firmenleitung betonte im Gespräch mit Sabine Bätzing-Lichtenthäler, dass man neue Konzepte entwickle. Man lege ebenfalls großen Wert auf den Erhalt der Arbeitsplätze in Ahrweiler. Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Petra Elsner sagten ihre Unterstützung zu. Gute Mitarbeiter, die lange im Betrieb tätig seien, so Sabine Bätzing-Lichtenthäler, hätten einen Rechtsanspruch darauf, dass man sich gemeinsam für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze einsetzt.
Die Ministerin bot an, den weiteren Prozess zu moderieren. Delord betonte, dass bald Lösungen gefunden werden müssen, um eine weitere Verunsicherung der Beschäftigten zu vermeiden und die Arbeitsplätze zu erhalten.
Pressemitteilung
Büro Petra Elsner, MdL (SPD)
