SPD regt neues Verfahren zur Dorferneuerung an
Zukunft von Bachem mitgestalten
Kandidaten betonen die Wichtigkeit von guter Infrastruktur für ältere Menschen
Bachem. Der demografische Wandel und das sich wandelnde Konsumverhalten der Menschen machen auch vor dem Weindorf Bachem nicht halt. Auf die sich daraus ergebenden Veränderungen gilt es, zu reagieren und die künftige Entwicklung des Dorfes mitzugestalten. Davon jedenfalls sind die Bachemer SPD-Kandidaten für den Stadtrat Bad Neuenahr-Ahrweiler Jörn Kampmann, Ursula Koll und Karl-Heinz Roth überzeugt. Die Ausgangslage für das noch heute gültige Dorferneuerungskonzept für Bachem aus dem Jahr 1988 war unter anderem geprägt von einer großen Vielfalt an Betrieben und Einrichtungen in Bachem. Allein acht Dienstleistungs- und Einzelhandelsbetriebe und zehn Gaststätten und Beherbergungsbetriebe werden dort aufgeführt.
Auch die Altersstruktur im Ortsbezirk hat sich deutlich verschoben. So ist der Anteil der über 65-Jährigen von rund zwölf Prozent Ende 1986 auf rund 22 Prozent Anfang 2014 gestiegen. „Für ältere Menschen sind Versorgungs- und Kommunikationsmöglichkeiten vor Ort von großer Wichtigkeit. Sie sind angewiesen auf eine gewisse Infrastruktur im örtlichen Umfeld“, mahnen die SPD-Kandidaten. „Es ist wichtig, dass die zukünftige Entwicklung in Bachem beeinflusst wird, damit sie nicht dem Zufall überlassen bleibt. Hier ist auch die Politik gefragt.“
Jörn Kampmann, Ursula Koll und Karl-Heinz Roth sehen die Zeit für entsprechende Weichenstellungen gekommen: „Es ist absehbar, dass es auch bei der noch bestehenden Infrastruktur aus Altersgründen zu einem Umbruch kommen wird. Die Zeit drängt. Aus diesem Grund regen wir an, in der kommenden Wahlperiode ein erneutes Verfahren zur Dorferneuerung in die Wege zu leiten, um gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Zukunftsperspektiven für unser schönes Dorf zu entwickeln.“ Pressemitteilung
SPD Bad Neuenahr-Ahrweiler
