Politik | 10.10.2015

Kritischer Stadtbummel der Interessengemeinschaft „lebenswerte Stadt“

Zwischen Grillplatz und Verzauberung

Am Samstag, 17. Oktober

Eine historische Aufnahme der Ahr unterhalb der Johannisburg.privat

Bad Neuenahr. Kritische Stadtbummel sind das Markenzeichen der Interessengemeinschaft „lebenswerte Stadt“. Am Samstag, 17. Oktober, 10 Uhr steht erneut ein solcher informativer Rundgang an. Er nimmt das Stadtgrün Neuenahrs ins Visier. Treffpunkt ist die Amseltalbrücke in Hemmessen. Die Teilnahme ist kostenlos, Dauer ca. zwei Stunden.

Die einen wollen Grillen, die anderen Toben und suchen einen Fußballplatz, wieder andere suchen Ruhe, Erholung und Stiefmütterchen in Reih und Glied. Solche brauchen dringend einen Auslauf für Fiffi und dann gibt es noch die, für die die Parks Ort für Tratsch und Klatsch sind. Stadtgrün muss viel leisten und muss vielem gerecht werden. Das war nicht immer so. Als die Parklandschaft in Neuenahr spruchreif wurde, nämlich mit der Ausgestaltung des Badeortes, da waren die Parks Staffage für die Sommerfrische und Kulisse zum Flanieren. Dennoch ahnte der königlich-preußische Gartendirektor Peter Joseph Lenné sehr wohl, dass Stadtgrün Erholungsfläche auch für den Normalsterblichen und einfachen Bürger ist und wichtig in der Planung von Städten und Gemeinden. Er selbst legte darauf größten Wert, als er für das stark wachsende Berlin solche Grünflächen entwarf. Wie werden die Neuenahrer Anlagen den Bedürfnissen ihrer Zeit gerecht? Wie zeigen sie sich? Was wächst dort?

Welche Besonderheiten bieten sie. Bereits das kleine Areal, das die Interessierten unter Leitung von Dr. Jürgen Lorenz durchschreiten werden, legt eine Vielzahl von unterschiedlichen Aspekten und Facetten der Nutzung offen. Die Gruppe wird den Rosengarten, den Dahliengarten und den Kaiserin Auguste-Victoria Park unter die Lupe nehmen. Eine kompetente Führung ist garantiert, Lorenz arbeitet als Botaniker beim Dienstleistungszentrum Rheinland-Pfalz.

Wie gewohnt wird der kritische Rundgang gute und informative Informationen bieten aber auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in regen Austausch bringen. Ziel ist die Schärfung des Blicks für die Aufgaben von Stadtgrün und eine Sensibilisierung für ihre Gestaltung. Der Rundgang endet bei einer Tasse Kaffee in benachbarter Gastronomie.

Die kritischen Stadtbummel sind Angebote der Bürgerinitiative „lebenswerte Stadt“, die im Sommer ´13 entstand. Sie möchte interessierte Bürger für eine behutsame Stadtgestaltung sensibilisieren, die Heimat für alle Generationen, Schichten und Stände bietet. Weitere Informationen auf www.lebenswertestadt.jimdo.com.

Pressemitteilung der

Bürgerinitiative

„lebenswerte Stadt“

Eine historische Aufnahme der Ahr unterhalb der Johannisburg. Foto: privat

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