Deutsches Rotes Kreuz - Ortsverein Bendorf
17 Erstspender stimmen positiv
Bendorf. Der Ortsverein Bendorf des Deutschen Roten Kreuzes freut sich kurz vor Ende des September-Blutspendetermines: „Wir haben 17 Neuspender, das ist ein Aufwärtstrend“. Die Aktiven engagieren sich rund um den „kleinen Pieks“, der vielen Menschen das Leben retten kann. In der Karl-Fries-Realschule werden aus den Klassenräumen im zweiten Obergeschoss dann die „Ärztezimmer“, Spende- und Ruheräume. Man kommt untereinander in Kontakt und kann hinterher, bei der gemütlichen Tasse Kaffee, noch ein wenig im Gespräch bleiben. „Mal haben die Spender nicht genug getrunken am Spendetag, mal haben wir jemanden mit erhöhter Temperatur“, berichten die Ärzte. Dann kann es auch schon mal vorkommen, dass jemand zurückgestellt werden muss oder erst bei der nächsten Spende wieder mit dabei sein darf. „Sicherheit geht vor“, ist hier die Maxime.
Verlorenes Blut kann bei Patienten nur durch Spenderblut von gesunden Blutspendern ersetzt werden. „Es gibt keine künstlich hergestellten Medikamente, die Blutzellen und Blutflüssigkeit ersetzen können.
Insbesondere alle Blutgruppen mit dem Rhesusfaktor Negativ sind gefragt.“ Wer Blut spendet, unterzieht sich automatisch auch einem kleinen „Gesundheits-Check“, sowohl vor Ort beim Arzt, als auch hinterher, wenn das Blut genauestens im Labor untersucht wird.PS