Allgemeine Berichte | 23.09.2014

Laufen und Helfen e.V.

„Abenteuer, Leidenschaft & Emotionen“

Stolze Spendensumme auf dem „Highway to hell“ erlaufen

Dr. Christof Knebel (l.) und Ute Simon-Adorf (r.) überreichten den Spendenscheck. privat

Bendorf/Koblenz. Der „Goretex Transalpine-Run“ - in diesem Jahr vom 30. August bis zum 6. September - gilt als eines der härtesten Etappenrennen der Welt. Ute Simon-Adorf und Dr. Christof Knebel konnten durch die Teilnahme daran die stolze Summe von 2.178 Euro „erlaufen“. Seit der Premiere 2005 stellten sich insgesamt 3.484 Teilnehmer zwischen 19 und 74 Jahren aus 50 verschiedenen Nationen der Herausforderung Alpenüberquerung. In diesem Jahr waren knapp 300 Zweierteams aus 27 Nationen in Ruhpolding gestartet, um die rund 292 Kilometer und unglaublichen 13.730 Höhenmeter im Aufstieg bis ins Ziel nach Sexten zurückzulegen. Die Teilnehmer kämpften mit Kopf und Körper, bestaunten die wunderschöne Kulisse der Alpen und schlossen neue Freundschaften. Am Ende liefen noch 192 Teams gemeinsam ins Ziel. Andere mussten einen Teampartner aussteigen sehen und alleine weiterkämpfen oder konnten ihre „bessere Hälfte“ verletzungsbedingt nur noch als Zuschauer anfeuern. So auch das Team von „Laufen & Helfen“, die nicht alle Etappen gemeinsam meistern konnten; jedoch das Ziel in Sexten wieder als Team durchquerten. Für Dr. Christof Knebel war es bereits die zweite Teilnahme am Transalpine-Run. Acht Etappen von zum Teil über 40 Kilometern mit mehr als 2.000 Höhenmetern galt es zu meistern. Die diesjährige Ostroute führte von Ruhpolding im Chiemgau über das österreichische St. Johann nach Neukirchen am Großvenediger. Dort waren in diesem Jahr auch Start und Ziel der vierten Etappe. Notgedrungen ging es mit dem Bus weiter nach Prettau in Südtirol. Denn aufgrund der schlechten Wetterbedingungen mit Regen in den Tälern und Schnee in höheren Lagen war die Überquerung der auf 2665 Metern gelegenen Birnlücke für die Läufer schlicht unmöglich. Danach ging es weiter - wie ursprünglich geplant - von Prettau nach Sand in Taufers, wo die Athleten mit dem gut sechs Kilometer langen Bergsprint eine kleine „Ruhepause“ einlegten. Nach St. Vigil und Niederdorf war schließlich Sexten, im Herzen der Dolomiten, erreicht. Beim Zieleinlauf sah man dann Emotionen pur, als die Läufer erleichtert und glücklich ihre Medaillen in Empfang nahmen.

Neben zahlreichen engagierten Langstrecken- und Trailläufern traf das „Laufen & Helfen Dream-Team“ auch auf die internationale Trailrunning-Elite. Schnellstes Duo waren die Deutschen Stephan Hugenschmidt (28) und Mirco Berner (20), die die acht Etappen in unglaublichen 25:38:40,6 Stunden bewältigen. Wenn auch nicht das begehrte Finisher-Shirt erreicht wurde, so konnten sich die beiden Läufer aus Bendorf doch riesig über die Spendensumme von 2.178,- Euro freuen. „Ganz herzlichen Dank an alle Spender. Das Geld wird der Arbeit des ambulanten Kinderhospizes in Koblenz zugute kommen.“ Für die Läufer ist das nächste Ziel schon gesetzt, für das sie weiter ’laufend‘ Spenden sammeln, um Anderen zu helfen.Pressemitteilung

Laufen und Helfen e.V.

Dr. Christof Knebel (l.) und Ute Simon-Adorf (r.) überreichten den Spendenscheck. Foto: privat

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