Allgemeine Berichte | 21.08.2014

Demenzsprechstunde für Betroffene und Angehörige

Ängste nehmen, Schwellen überwinden

Kreis Mayen-Koblenz. Das Gesundheitsamt Mayen-Koblenz bietet regelmäßig individuelle Bera-tungsgespräche zum Thema Demenz an. Sie finden jeweils ab 16 Uhr am ersten Montag des Monats in Andernach, am zweiten Montag des Monats in Mayen und am dritten Montag des Monats in Koblenz statt. Die nächsten Termine sind am 1. September in Andernach, am 8. September in Mayen und am 15. September in Koblenz.

Die Sprechstunden werden von Dr. Marion Bauer-Hermani, Chefärztin der gerontopsychiatrischen Abteilung der Rhein-Mosel Fach-klinik, angeboten. Die Serviceleistung richtet sich an altersverwirrte Menschen sowie deren Angehörige oder betreuende Personen. Nach kurzer Terminvereinbarung bis 15 Uhr des jeweiligen Tages kann jeder an den kostenfreien Gesprächen teilnehmen. In der Sprechstunde haben Interessierte die Möglichkeit, etwas über Demenz zu erfahren, ohne sich in ärztliche Behandlung zu begeben. Ziel ist es, Ängste und Unsicherheiten abzubauen und frühzeitig über Demenz zu informieren.

Wie läuft eine solche Sprechstunde ab? Nach einer kurzen telefonischen Anmeldung kann jeder, der sich über Demenz informieren möchte, beim jeweiligen Gesundheitsamt vorbeikommen. Ohne lange Wartezeiten oder Formalitäten wird ein individuelles Gespräch geführt. Themenschwerpunkte sind beispielsweise: Was ist das Erscheinungsbild von Demenz? Wie verläuft die Krankheit? Was bedeutet die Diagnose Demenz für Betroffene und Angehörige? Wo erhalten Betroffene Hilfe im Umgang mit der neuen Situation und welche Möglichkeiten der ambulanten oder stationären Behandlung gibt es? Bauer-Hermani hört zu, lädt zum Erfahrungsaustausch ein und gibt Tipps für den Umgang mit der Erkrankung. Sollten nach dem Gespräch noch Fragen offen bleiben, kann sich auf Wunsch ein späterer telefonischer Kontakt anschließen.

Aktuell sind etwa 1,4 Millionen Deutsche von Demenz betroffen. Aufgrund des demographischen Wandels wird die Zahl zukünftig ansteigen. Grund dafür ist, dass die Menschen immer älter werden, aber die Auffassungs- und Konzentrationsgabe im Alter ab-nimmt. „Menschen im Alter von 60 oder 70 Jahren sind heute deutlich fitter und erscheinen jünger, als dies früher der Fall war. Trotz dieser gestiegenen Fitness nimmt die Zahl der Demenzerkrankten mit steigendem Alter zu“, erklärt Bauer-Hermani. Gerade weil Demenz ein Thema ist, das viele Menschen betrifft und zukünftig mehr Menschen betreffen wird, sollte sich frühzeitig informiert werden. Auch Bauer-Hermani empfiehlt: „Je frühzeitiger eine Demenz diagnostiziert wird, umso eher besteht die Möglichkeit entgegenzuwirken. Damit können sich die Betroffenen und die versorgenden Angehörigen besser auf das Fortschreiten der Demenz einstellen und schon im frühen Stadium Vorkehrungen treffen.“

Häufig ist der Gang in eine Arztpraxis oder Klinik eine unüberwindbare Schwelle. Viele möchten nicht als krank oder unzurechenbar gelten und reden sich ein, dass es gar nicht so schlimm ist. Gerade diese Schwellenängste können mit der Sprechstunde der Demenz überwunden werden. Hier bekommen Betroffene Antworten auf ihre Fragen und können ihr Leben mit ein wenig Hilfe angenehmer gestalten. Anmeldung unter Tel. (0 26 32) 4 07 55 37.Pressemitteilung der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

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