Allgemeine Berichte | 23.08.2014

Burkard Nauroth besuchte das Netzwerk Inklusion

Aktionsplan gemeinsam erarbeiten

Hatten konstruktive Gespräche: S. Minning, M. Schmitt, C. Dreyer, D. Schmitz, G. Schmid, D. Moog, B. Nauroth, M. Kurp, J. Brodam, E. Steckenstein. privat

Mayen. Im Rahmen seiner Antrittsbesuche folgte der neue erste Kreisbeigeordnete Burkard Nauroth gemeinsam mit Abteilungsleiterin C. Dreyer, Abteilung Soziales, auch der Einladung des Netzwerks Inklusion für den Landkreis Mayen-Koblenz. Als Initiator des Netzwerkes begrüßte Geschäftsführer J. Brodam seitens der Lebenshilfe die Vertreter und Vertreterinnen der Kreisverwaltung sowie des Netzwerkes in der Begegnungsstätte in Mayen.

Frau Schmid, Projektleiterin des Netzwerkes, berichtete über die seit dem letzten Jahr geschaffenen Strukturen und die inhaltliche Arbeit des Netzwerkes in fünf Themenbereichen. In der anschließenden Diskussionsrunde bewegte die Netzwerkler unter anderem die Frage der Weiterführung der im letzten Jahr durchgeführten kommunalen Teilhabeplanung. Burkard Nauroth betonte, dass der Kreistagsbeschluss hier die Verwaltung verpflichte, diese nun mit Leben zu füllen.

Es gehe darum, einen Aktionsplan zu erstellen und dies könne sicherlich nur im Miteinander gelingen. Allerdings verwies er aber auch direkt darauf, dass hierbei in jedem Fall Prioritäten zu setzen seien, um qualitative Ergebnisse zu erzeugen.

„Seitens der Verwaltung wird es eine Projektgruppe geben, die sich Ende September/Anfang Oktober erstmals trifft und hier wird selbstverständlich das Netzwerk Inklusion beteiligt sein. Das Netzwerk Inklusion hat hier schnellere und inhaltlich konkretere Schritte gehen können, als es der Verwaltung möglich ist. Nun muss es darum gehen, dies zusammenzuführen und gemeinsam einen weiteren Weg der Struktur- und Koordinationsarbeit zu finden“, so Burkard Nauroth.

Die Vertreter des Netzwerkes verwiesen unter anderem darauf, dass Inklusion ein Querschnittsdenken und -handeln erfordere und dass Inklusion mehr Menschen betrifft, als über Sozial- und Eingliederungshilfe erfasst werde. Die Empfehlung des Netzwerkes, einen institutionalisierten „Inklusions“-Beirat auf Kreisebene einzurichten, bleibt daneben sicherlich eine Fragestellung, die in der Projektgruppe einzubringen ist.

Hatten konstruktive Gespräche: S. Minning, M. Schmitt, C. Dreyer, D. Schmitz, G. Schmid, D. Moog, B. Nauroth, M. Kurp, J. Brodam, E. Steckenstein. Foto: privat

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