Allgemeine Berichte | 13.12.2013

Rufbereitschaft im Kreishaus

Alarmplan garantiert schnelle Hilfe bei Ölunfällen

Gefahr von erheblichen Umweltschäden begrenzen

Martin Schmitt (l.) hat den neuen Leitfaden verfasst. Der Erste Kreisbeigeordnete, Bernhard Mauel, geht fest davon aus, dass Umweltgefährdungen durch Ölunfälle reduziert werden können.

Kreis MYK. Bei Unfällen mit auslaufendem Öl ist schnelles Handeln gefragt, da sonst Grundwasser, oberirdische Gewässer oder Böden erheblich verseucht werden können. Um unverzüglich Gegenmaßnahmen einzuleiten, hat die Wasserbehörde der Kreisverwaltung einen Alarmplan erarbeitet.

„Im gewerblichen und privaten Bereich ereignen sich immer wieder Ölunfälle, die im Einzelfall erhebliche Umweltschäden verursachen können“, erklärt Martin Schmitt. „Zu diesen Stoffen gehören Kraftstoffe wie Benzin und Diesel, aber auch Heiz- und Altöl.“

Theoretisch kann ein Liter Öl eine Million Liter Wasser verseuchen. Schnelle und effektive Maßnahmen der Gefahrenabwehr sollen eine Verunreinigung von Gewässern und Grundwasser und eine Zerstörung der Ökosysteme verhindern. Der Alarmplan regelt die notwendigen Maßnahmen in unterschiedlichsten Szenarien: „Hierunter fallen sowohl Leckagen an privaten Heizöllageranlagen als auch Unfälle im Straßenverkehr mit auslaufenden Betriebsstoffen“, so Schmitt.

Der Öl-Alarmplan wird auch den Feuerwehren im Landkreis zur Verfügung gestellt, um deren Arbeit an der Einsatzstelle zu erleichtern. Darüber hinaus hat die Kreisverwaltung einen Bereitschaftsdienst eingerichtet, um die Rettungskräfte zu unterstützen und zu beraten: „So können wir im Einsatzfall in Zusammenarbeit mit Polizei, Feuerwehr und Autobahnmeisterei zum Schutz des Grundwassers, der oberirdischen Gewässer und der Ökosysteme sowie der Trinkwasserversorgung schnelle und effektive Maßnahmen der Gefahrenabwehr anordnen.“ Hierzu gehören das Auskoffern des kontaminierten Erdreiches mit anschließender ordnungsgemäßer Entsorgung, ein Bodenaustausch, die Errichtung von Ölsperren und das Spülen von Kanälen.

Nähere Informationen

Ansprechpartner in Fragen zur Lagerung wassergefährdender Stoffe bei der Kreisverwaltung ist Martin Schmitt, Tel. (02 61) 1 08-1 73, Mail martin.schmitt@kvmyk.de.

Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

Martin Schmitt (l.) hat den neuen Leitfaden verfasst. Der Erste Kreisbeigeordnete, Bernhard Mauel, geht fest davon aus, dass Umweltgefährdungen durch Ölunfälle reduziert werden können. Foto:

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