Allgemeine Berichte | 19.06.2014

Woche der Inklusion im Löhr-Center

„Am Ball bleiben: Inklusion gewinnt“

Selma Yilmaz vom CJD Wissen erklärte Ulrike Mohrs (Bundesagentur für Arbeit), Thilo Knopp (Bundesagentur für Arbeit) und Centermanager Stephan Antwerpen eine Holztechnik beim Rundgang. (v.l.)US

Koblenz. Drei Tage lang nahmen sich die Arbeitsagenturen im nördlichen Rheinland-Pfalz, das Jobcenter Koblenz und eine Vielzahl von Mitstreitern auf ganz besondere Weise dem Thema Inklusion an. Unter dem Motto: „Am Ball bleiben: Inklusion gewinnt!“ konnten sich zahlreiche Besucher im Löhr-Center über die Leistungsfähigkeiten behinderter Menschen am Arbeitsplatz informieren. Etwa 25 Institutionen zeigten, zum Teil an Beispielen, wie man mit speziellen Maschinen umgeht oder auch welche neue modernen Möglichkeiten vorhanden sind. Schwerbehinderte Menschen sollen gleichberechtigt an allen gesellschaftlichen Prozessen teilhaben - auch am Arbeitsmarkt. Und das dies auch umgesetzt wird, zeigten bei dieser Ausstellung zahlreiche Menschen mit Behinderung direkt vor Ort auf. Verschiedene Aktionen luden zum Mitmachen ein. Center Manager Stephan Antwerpen freute sich in seiner Begrüßung über diese außergewöhnliche Ausstellung und dass diese zum ersten Male dort stattfinden konnte. Besonders überraschte ihn die positive Resonanz der teilnehmenden Institutionen. Vielleicht war es für sie ein Abenteuer, sich einmal in einem Einkaufszentrum zu präsentieren und ihr besonderes Thema einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen, so Antwerpen. So war der Eifer der einzelnen Stationen, die bei einem Rundgang sich erklärten sehr deutlich zu spüren. So gab es an den Ständen nicht nur einfach Infomaterial und Flyer - es wurden auch gerne die einzelnen Arbeitsweisen erläutert und wer wollte, konnte einiges auch gleich selbst einmal ausprobieren und sich auch handwerklich betätigen. Zu sehen gab es von einer CNC-Fräsmaschine oder einem Laufband, bei dem man schwerelos laufen konnte, auch ein gastronomisches Angebot. Geschicklichkeitsspiele für jeden oder auch eine Küche, die behindertengerecht für jeden speziell angefertigt und auch für jedermann in einer Behindertenwerkstatt bestellt und gebaut werden kann. Berufliche Rehabilitation, nachhaltige Arbeitsmarktintegration und verlässliche Partner für eine zweite Chance ins Arbeitsleben konnte man bei dieser Veranstaltung kennenlernen. So war dem christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands der Weg von Wissen nicht zu weit, um an dieser Ausstellung teilzunehmen und die Stiftung Scheuern aus Nassau an der Lahn hatte eigens eine komplette Küchenzeile zur Präsentation mitgebracht. Behinderte Menschen zeigten den Besuchern und Passanten was sie können, sei es nun an den mitgebrachten Maschinen, in der Fahrradwerkstatt, als Medienfachleute oder auch Kunst schaffend. Den Veranstaltern war es gut gelungen, den Besuchern die Lebenssituationen behinderter Menschen erfahrbar zu machen.

Selma Yilmaz vom CJD Wissen erklärte Ulrike Mohrs (Bundesagentur für Arbeit), Thilo Knopp (Bundesagentur für Arbeit) und Centermanager Stephan Antwerpen eine Holztechnik beim Rundgang. (v.l.)Foto: US

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