Kinderkleider- und Spielzeugbasar des Jugendbüros
Auch die Flüchtlinge profitieren von der gut organisierten Hilfe
Bendorf. Nach vielen Vorbereitungen war es endlich soweit. Pünktlich um 7 Uhr ging es mit gutem Wetter, Kaffeeduft, Kuchen und freundlichen Gesichtern los. Rund um den Yzeurer Platz - in und vor der Stadthalle Bendorf - wurde an 98 Verkaufsständen alles rund um Kinderkleidung und Kinderspielsachen angeboten. Zahlreiche Eltern nutzten diese Gelegenheit, um gut erhaltene und günstige Ware zu erwerben. Fast jeder konnte etwas für sich finden. Egal, ob Kleidung, Spielzeuge, Bücher oder Fahrzeuge für die Kleinen.
Die vielen Verkaufsstände waren prall gefüllt. Die Käufer und Verkäufer kamen aus der ganzen Region. „Es war ein großer Andrang - und es wird immer mehr“, freute sich Ines Lindemann-Günther. „Die Nachfrage der Verkaufstische war so groß, dass wir eine Warteliste hatten und die Leute sogar öfters anriefen, ob nicht vielleicht doch jemand abgesprungen sei.“ Die Bewirtung hatte der Förderverein der Medardus-Grundschule übernommen. Das Kuchenbuffet bot eine vielfältige Auswahl. Die Nachfrage war sehr groß, der Kuchen war schnell verkauft.
Die Standmiete des Kinderbasars betrug vier Euro und ging zu 50 Prozent an den Förderverein der Medardus-Grundschule. Förderverein und Schulleiter haben sich schon vorab Gedanken darüber gemacht, wohin das Eingenommene fließen soll. Eine Stunde vor dem Ende des Basars hat das Team der Bendorf-Tafel traditionell zahlreiche Sachspenden wie Kleidung, Schuhe sowie Spielzeug und Kinderwagen für bedürftige Familien entgegengenommen. Die ehrenamtlichen Helferinnen sind sehr dankbar über die große Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung und der am Basar beteiligten Verkäufer, denn auch die Flüchtlinge profitieren von der schnellen und gut organisierten Hilfe.