Rheinisches Eisenkunstguss-Museum Sayn unterwegs
Ausflug in die Industriegeschichte
Exkursion am 12. Mai ins Ruhrgebiet zur St.-Antony-Hütte und nach Eisenheim
Bendorf. Im Rahmen der Sonderausstellung „Eisenwelten - frühe Industrieplätze Europas in Fotografien von Manfred Hamm“ veranstaltet das Rheinische Eisenkunstguss-Museum am Samstag, 25. Mai, eine Ganztagsfahrt nach Oberhausen in Kooperation mit den Fördervereinen des Museums und der Sayner Hütte. Abfahrt ist um 8 Uhr am Schloss Sayn, Schlossstraße 100 in Bendorf-Sayn. Als erstes Ziel der Exkursion wird die 1846 von der Hüttengewerkschaft Jacobi, Haniel und Huyssen gegründete Siedlung Eisenheim in Oberhausen-Osterfeld angesteuert und im Rahmen eines geführten Rundgangs erkundet. In Eisenheim fanden die Arbeiter, die in den goldenen Zeiten der Ruhrindustrie in Scharen ins Revier strömten ein Zuhause. Erfolgreich wehrten sie sich schließlich in den 1970er-Jahren gegen die anrückenden Abrissbagger. Davon und vom Leben in der „Kolonie“ erzählt das kleine Museum in Eisenheim. Nach einer Mittagspause geht es weiter zur St.-Antony-Hütte, der Geburtsstätte der Ruhrindustrie und Wiege des späteren Weltkonzerns Gutehoffnungshütte (GHH) und damit des MAN-Konzerns. Der Besuch der St.-Antony-Hütte verspricht Spannung pur, denn bei genauerem Hinsehen entpuppt sich ihre Entwicklung als ein faszinierender Wirtschaftskrimi mit schillernden Persönlichkeiten, und wie so oft gibt es wieder Bezüge zur Sayner Hütte.
Die Exkursionskosten enthalten Fahrt, Führungen, Eintritte, Trinkgelder und ein kleines Busfrühstück. Die verbindliche Anmeldung wird bis 12. Mai in der Tourist-Information im Schloss Sayn täglich zwischen 10 und 18 Uhr unter Tel. (0 26 22) 90 29 13 oder per E-Mail unter touristinfo.sayn@bendorf.de entgegengenommen. Pressemitteilung der
Stadtverwaltung Bendorf