Unentschieden bei der B-Jugend in der RPS-Oberliga
Auswärtspunkt erkämpft
TSG Friesenheim – JSG Bendorf-Vallendar 20:20 (13:9)
Bendorf. Einen wichtigen Punkt erkämpfte sich die Mannschaft am Wochenende bei einem der Top-Favoriten auf den Meistertitel, der TSG Friesenheim. Durch eine, von Beginn an schlecht funktionierende Abwehr, hatte man es schwer, den stark eins gegen eins spielenden Gegner in den Griff zu bekommen. Dazu kamen Schusspech im Angriff und ein sehr gut aufgelegter Gastgebertorwart. So lief man zwischenzeitlich einem 7-Tore-Rückstand hinterher (4:11). Bis zur Halbzeit konnte man noch leicht verkürzen und so ging man mit 9:13 in die Kabinen. Nach der Halbzeit war man wesentlich besser auf die TSG aus Friesenheim eingestellt. Mit defensiverer Abwehr, konzentrierten Angriffauftakten und einer disziplinierten Mannschaftsleistung schaffte man beim Spielstand von 14:14 erstmals den Ausgleich. Danach entwickelte sich ein hochdramatisches und spannungsgeladenes Kampfspiel. Friesenheim legte immer wieder vor, aber das Team blieb dran. Beim Stande von 19:16 glaubten die Nachwuchsspieler des Zweitligisten fest daran, zwei Punkte sicher zu haben. Doch die Bendorfer Truppe zeigte Charakter und kämpfte sich über 20:18 wieder ran und glich 45 Sekunden vor Abpfiff wieder aus: 20:20. Der anschließende Angriff des Gastgebers wurde abgewehrt. Die Gäste nahmen noch mal eine Auszeit. 20 lange Sekunden galt es nun, den Ball zu halten und am Besten noch mit einem erfolgreichen Wurf den Sieg zu ergattern. Ersteres gelang, zum Sieg hat es dann aber nicht mehr gereicht. Zusammenfassend kann man die in der zweiten Halbzeit starke Abwehrleistung und die Disziplin aller Spieler loben. Natürlich war auch wieder die super Torwartleistung von Adam Studentkowski mit entscheidend für den Auswärtspunkt. Es spielten für die JSG: Adam Studentkowski im Tor, Jacob Schleier (9/1), Jannis Hofmann (1), Dennis Herdt, Nico van Bellen, Jakob Wallura (2), Daniel Schüller, Mike Müller (3), Lukas Wichmann (4), Lucas Krämer, Jonas Kaltenbach, David Rörich (1), Tim Schubert und Nils Dreidoppel.