Wilhelm Remy Gymnasium Bendorf
Begrüßung der neuen 5. Klassen
Bendorf. Am 19. August war es wieder so weit: für die SchülerInnen im Land hat das neue Schuljahr begonnen. Traditionsgemäß begrüßte die Schulleiterin des Wilhelm Remy Gymnasiums, Lisa Schneider, die gesamte Schülerschaft sowie das vollzählige Fachpersonal in der Vollversammlung pünktlich um 08:00 Uhr. Obwohl die neuen 5. Klassen noch nicht anwesend waren, war die Halle bis auf den letzten Platz belegt. Für die neuen Fünftklässler des WRG hingegen begann das Programm erst um 15:00 Uhr mit einem abwechslungsreich gestalteten Gottesdienst und einer sich daran anschließenden Begrüßungsfeier, die von einem Lehrerteam unter der Leitung der Orientierungsstufenleiterin Frau Vogel organisiert und durchgeführt wurde.
Schule überschreitet die 1000-Schüler-Marke
Insgesamt 114 SchülerInnen und deren Eltern freuten sich auf die neue Schule, die neuen Lehrkräfte und MitschülerInnen. Unter den „Neuankömmlingen“ befand sich in diesem Schuljahr zum ersten Mal der 1000. Schüler bzw. die 1000. Schülerin. Denn mit den in diesem Jahr neu in die Schulgemeinschaft aufgenommenen SchülerInnen in der SI und SII kommt das Wilhelm Remy Gymnasium Bendorf nun auf genau 1013 SchülerInnen. Noch vor sechs Jahren belief sich die Schülerzahl auf etwa 600. Damit wiedersteht das Bendorfer Gymnasium - im Gegensatz zu anderen weiterführenden Schulen des Landkreises - dem allgemeinen demographischen Trend, der einen Rückgang der Schülerzahlen in den Schulen vorhergesagt hat. Die Schulleiterin führt die positive Entwicklung auf mehrere Ursachen zurück: „Erstens, der Mensch steht bei uns im Mittelpunkt. Er ist der Ausgangspunkt unseres pädagogischen Handelns. Zweitens spiegelt sich die Interessenvielfalt der Schülerschaft im Programm der Schule wieder, wodurch wir den Kindern und Jugendlichen Handlungsfelder eröffnen, die ihnen Selbstvertrauen geben. Diese Stärke nutzen sie, um den lernintensiven Schulalltag erfolgreich zu bewältigen.“ Diese Philosophie deckt sich mit dem besonderen Auftrag der Schule, der die Integration von knapp 40 körperlich beeinträchtigten Schülern umfasst.
„Der größte Teil der Lehrer brennt für seinen Job “
Mit dem Schülerzuwachs geht erfreulicherweise auch ein Zuwachs der Lehrerschaft einher. Zum neuen Schuljahr 13/14 wurden einige neue Kolleginnen und Kollegen begrüßt, wodurch das Kollegium auf rund 90 Lehrkräfte anstieg. „Von Ihnen hängt letztlich vieles ab“, sagte die Schulleiterin. „Der größte Teil unserer Lehrer brennt regelrecht für seinen Job und die Schüler - und das lässt sich am Schulprogramm ablesen“. Tatsächlich verfügt das WRG neben dem integrativen Schwerpunkt auch über ausgeprägte internationale Beziehungen mit ausländischen Schulen aus Frankreich, Polen und Ungarn. Sie ermöglichen den Schülern überregionale Begegnungen und schulen dadurch ihre interkulturellen und sprachlichen Kompetenzen. Durch regelmäßig stattfindende politische Diskussionsabende schärfen die Jugendlichen zudem den Blick für wichtige europäische Themen. Mit den zahlreichen AGs und Projekten und dem umfangreichen Medienkonzept, wird das breite Programm der Schule abgerundet. Somit kann sich die Schülerschaft auch in diesem Schuljahr auf vielfältige Aktivitäten freuen.
Schulleiterin Lisa Schneider begrüßt die neuen 5. Klassen und deren Familien in der festlich geschmückten Halle.