Politik | 28.01.2014

Stadtwerke Bendorf

Beim Wasser keine Gebührenerhöhung

Große Aufgaben kommen 2014 auf das Wasserwerk/ Abwasserwerk der Stadt Bendorf zu

Bendorf. Keine Gebührenerhöhung beim Wasser und Abwasser im Jahr 2014. Sicher eine gute Nachricht für die Bendorfer Bürger. Erster Beigeordneter Bernhard Wiemer konnte dies als zuständiger Dezernent dem Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung mitteilen. Das Wasserwerk soll 2014 mit einem ausgeglichenen Ergebnis abschließen, während für das Abwasserwerk sogar ein Gewinn von 91 000 Euro erwartet wird. Beim Schwimmbad wird ein Minus von 195 000 Euro prognostiziert, was für die Stadt eine deutliche Reduzierung bedeutet, da die Rheinhafen GmbH wohl wieder einen Gewinn (ca. 100 000 Euro) zugunsten des Freibads ausschütten kann.

Der Bauhof ist zwar noch immer von schwarzen Zahlen weit entfernt, aber das Minus verringert sich von Jahr zu Jahr. Wiemer nannte als Beispiel: „2014 wird uns der Bauhof 228 000 Euro weniger kosten als im Jahr 2009“. Diese Einsparungen wurden aber vor allem durch einen drastischen Stellenabbau möglich, der sich seit der Eingliederung des Bauhofs in den Eigenbetrieb Stadtwerke auf fast 30 Prozent beläuft. „Hiermit“, so Wiemer weiter, „haben wir aber eine Schmerzgrenze erreicht, die nach 2014 nicht mehr unterschritten werden kann“.

Kräftig investiert wird in 2014 beim Wasser und Abwasser vor allem durch die Erschließung der Baugebiete Bendorf-Süd III und IV. In diesen Gebieten muss zunächst eine Abwasserentsorgung verlegt werden, damit im direkten Anschluss daran auch der Neubergsweg kanalisiert werden kann. Allein dieses Paket wird sich auf eine Summe von 1,7 Millionen Euro belaufen. Darüber hinaus schlägt im Wirtschaftsplan Abwasserwerk die Erschließung des Gewerbegebiets „In der Langfuhr“ mit voraussichtlichen 900 000 Euro kräftig zu Buche.

„Im Horchemsweg/Hellenpfad sollen im Jahr 2014 ebenfalls die anstehenden Arbeiten angegangen werden, wofür das Wasserwerk und das Abwasserwerk insgesamt 380 00 Euro eingeplant haben“, sagte der Beigeordnete weiter. Da die meisten der genannten Arbeiten aber in Abstimmung mit dem städtischen Bauamt erfolgen müssten, könnten die Stadtwerke die Termine in der Regel nicht selbst bestimmen. Letztendlich abhängig seien sie vom Abschluss der jeweiligen Bebauungspläne bzw. Umlegungsverfahren.

„Ich hoffe aber, dass die geplanten Maßnahmen wie vorgesehen durchgeführt werden können, denn in gleich mehreren der genannten Bereiche besteht ein absolut dringender Handlungsbedarf“, schloss Bernhard Wiemer. Der Rat stimmte dem Wirtschaftsplan 2014 der Stadtwerke Bendorf einmütig zu.

Pressemitteilung

der Stadtwerke Bendorf

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