Lokalsport | 11.02.2014

TS Bendorf - Handball-Rheinlandliga

Bendorfer straucheln im Kampf um die Meisterschaft

TS Bendorf - SG Gösenroth/Laufersweiler 29:29 (17:15)

Bendorf. Es war wieder angerichtet, die erste Mannschaft aus Bendorf erwartete in einer gut gefüllten Halle die Mannschaft aus Gösenroth/Laufersweiler.

Die Vorzeichen schienen klar, die Gäste mitten im Abstiegskampf steckend, konnten ohne Druck in die Partie gehen, da sie die Punkte gegen die direkten Abstiegskonkurrenten holen müssen. Und die TSB kam mit breiter Brust von dem Auswärtssieg in Bitburg. So freuten sich die Bendorfer Fans schon auf den neunten Sieg in Folge ihrer Mannschaft. Doch da hatten sie die Rechnung ohne die Gäste gemacht. Angeführt von ihrem neu eingekauften kroatischen Spielmacher gingen sie mit großem Einsatz in die Partie und ließen sich trotz zwischenzeitlicher Rückstände nie aus dem Konzept bringen.

Anders als die schwach spielenden Gastgeber, die sich durch viele technische Fehler ein ums andere Mal verunsichern ließen und dadurch nie wirklich ein beruhigendes Torepolster aufbauen konnten.

Zur Halbzeit hatte die Turnerschaft trotz mäßiger Leistung einen Zweitorevorsprung in die Pause gerettet und es blieb zu hoffen, dass die zweite Halbzeit souveräner gestaltet wird als die Erste. Doch das Spiel der vermeintlichen Spitzenmannschaft aus der Rheinlandliga wurde noch zerfahrener und das Team kam kaum noch zu klar herausgespielten Torchancen. Auch die technischen Fehler häuften sich speziell gegen Ende der Partie, sodass die beherzt kämpfenden Gösenrother das Spiel immer enger gestalten konnten und zwischenzeitlich sogar mit einem Tor in Führung gingen. Die Schlussphase der Partie lässt sich dadurch als sehr zerfahren und hektisch beschreiben. In der letzten Aktion wurde Dustin Keip dann auf dem Weg zum Tor rüde von Gösenroths Klöckner gestoppt, der dafür zurecht die Rote Karte sah. Der Siebenmeterpfiff blieb allerdings aus, sodass das Spiel mit einem Schuss in den Block und einem am Ende verdienten Unentschieden endete.

Einziges Highlight des Abends war die Rückkehr des Bendorfer Chefcoach Mario Kos auf die Bank, dem der Verein für die weitere Genesung alles erdenklich Gute wünscht. Will die Turnerschaft in den nächsten zwei Heimspielen in den kommenden Wochen nicht noch mehr Punkte im Kampf um die Meisterschaft verlieren, muss die Mannschaft ihre Leistung deutlich steigern. Denn die nächsten Gegner heißen Wittlich und Irmenach. Beide Spiele verlor die Turnerschaft in der Hinrunde.

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