Allgemeine Berichte | 21.02.2015

Betriebe müssen Schwerbehinderte beschäftigen oder zahlen

Beschäftigungsquote für Schwerbehinderte

Ausgleichsabgabe: Meldefrist läuft Ende März aus

Koblenz. Private und öffentliche Arbeitgeber, die im Jahresdurchschnitt 20 und mehr Mitarbeiter beschäftigen, sind gesetzlich verpflichtet, mindestens fünf Prozent dieser Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen zu besetzen. Wird diese Vorgabe nicht erreicht, muss eine Ausgleichsabgabe gezahlt werden. Damit überprüft werden kann, ob die Beschäftigungsquote im Kalenderjahr 2014 erfüllt war, müssen die betroffenen Arbeitgeber bis spätestens 31. März der jeweiligen Agentur für Arbeit ihre Beschäftigungsdaten anzeigen. Arbeitgeber, die nach Erkenntnis der Bundesagentur für Arbeit (BA) beschäftigungspflichtig sind, haben Anfang Januar das Bearbeitungsprogramm REHADAT-Elan auf CD-ROM erhalten. Damit kann die Anzeige auch elektronisch gemacht werden. Einen kostenlosen Download des Programms gibt es unter http://www.rehadat-elan.de. Aber auch beschäftigungspflichtige Arbeitgeber, die keine Unterlagen bekommen haben, sind anzeigepflichtig. Sie werden ebenso wie Arbeitgeber, die einen zusätzlichen Bedarf haben, gebeten, die Unterlagen über den BA-Bestellservice unter dem genannten Link anzufordern. Zu weiteren Fragen und Informationen rund um das Anzeigeverfahren und die Beschäftigungspflicht schwerbehinderter Arbeitnehmer wählen Arbeitgeber die kostenlose Servicenummer (08 00) 4 55 55 20.

Pressemitteilung der

Bundesagentur für Arbeit

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