Löschzug Sayn der Feuerwehr Bendorf
Blick auf 110-jährige Geschichte
Bendorf-Sayn. Der Löschzug Sayn als eine von vier Einheiten der Feuerwehr Bendorf ist als modern ausgerichteter Löschzug personell und materiell gut aufgestellt. In Sayn wird zudem auch auf Tradition und Brauchtumspflege sehr großen Wert gelegt. In diesem Jahr kann der Löschzug Sayn auf seine 110-jährige Geschichte zurückschauen. In guter Erinnerung sind sicher noch vielen die Feierlichkeiten zum 90-jährigen Jubiläum im Jahr 1995 im Schloss Sayn und zum 100-jährigen in der historischen Gießhalle der „Sayner Hütte“. Das 110-jährige wollten die Verantwortlichen aber nicht einfach so an sich vorüberziehen lassen. Eine große Feier - wie bei den vergangenen Jubiläen - sollte es nicht sein. Da bereits Gedanken anstehen, zum 112-jährigen Jubiläum in Anlehnung an den europaweiten Notruf „112“ ein Festwochenende in zwei Jahren zu begehen. So entschloss man sich zu einem gemeinsamen Kirchgang. Die Aktiven des Löschzuges und die Alters- und Ehrenabteilung gestalteten gemeinsam mit Pater Norbert und Diakon Christoph Zell das Hochamt. Die Vorbereitungen wurden durch Winfried Dietz und Helmut Metzler getroffen. Die Ehrenabteilung, voran Fähnrich Silvio Becker, zog feierlich in die Abteikirche Sayn ein. In der Messe wurde den Gefallenen und Verstorbenen des Löschzuges gedacht. Die Fürbitten wurden allesamt von Feuerwehrmitgliedern verlesen. Nach dem Kirchgang erfolgt ein Umzug zum Ehrenmal auf den alten Friedhof. Dort wurde mit Untermalung des Musikstückes „Ich hatte einen Kameraden“ eine Kranzniederlegung durchgeführt. Ehrenoffizier und stellvertretender Löschzugführer Helmut Metzler nahm diese Zeremonie wahr. Im Anschluss verbrachten die Aktiven und Alterskameraden mit ihren Familienangehörigen eine gemütlichen Grillnachmittag in der Unterkunft des Gerätehauses in der Brexstraße. -PS-
Die Ehrenabteilung, voran Fähnrich Silvio Becker, zog feierlich in die Abteikirche Sayn ein.