Lokalsport | 24.02.2015

Turnerschaft Bendorf engagierte einen Ex-Profitrainer

Christoph Barthel trainiert ab Sommer die Handballer

Falk-Geschäftsführer und TSB-Vorstand freuen sich über den neuen Handballtrainer Christoph Barthel (Mitte).HEP

Bendorf. Der ehemalige Handballprofitrainer Christoph Barthel kehrt zurück in seinen Heimatverein Turnerschaft Bendorf (TSB). Ab Juni trainiert er die Bendorfer Handballer, die in der Rheinland-Liga spielen. Der neue Trainer wurde jetzt in den Räumen der Apparatebau-Firma Falk in Sayn der Öffentlichkeit vorgestellt. Arno Trennheuser, einer der drei Geschäftsführer des 55 Mitarbeiter zählenden Unternehmens, erklärte, dass man auch weiterhin den TSB sponsert. Christoph Barthel (39), der als Coach und Trainer für Unternehmen arbeitet, meinte zu seiner künftigen Aufgabe: „Es wird in meinem Heimatverein eine neue Erfahrung für mich, die durch die Zusammenarbeit mit einer jungen und hungrigen Mannschaft bestimmt sehr spannend wird.“ Schließlich hat er beim TSB das Handballspielen bis zur C-Jugend einst erlernt.

Nach seiner aktiven Karriere als Zweitliga-Handballer übernahm Barthel als Trainer neben dem Drittligisten HSG Römerwall unter anderem den Zweitligisten TUSPO Obernburg und bis vor wenigen Monaten den Damen-Erstligisten der Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern. Auch seine Erfahrungen als Jugendtrainer sollen beim TSB mit einfließen, denn zu seinen Aufgaben gehört auch, das ohnehin schon gute Jugendkonzept zu modifizieren und neue Impulse einzubringen.

Auch Bernd Jacobs, Vorsitzender der TSB, freut sich über den gelungenen Coup mit dem erfahrenen Trainer: „Nach der Ankündigung von Mario Kos, für die nächste Saison nicht mehr zur Verfügung zu stehen, hat mein Vorstandskollege und Manager der ersten Mannschaft, Volker Kersten, sofort die Initiative in Richtung Christoph Barthel ergriffen, der unser absoluter Wunschkandidat war.“ Und Volker Kersten ergänzte: „Die Turnerschaft erhofft sich durch die Verpflichtung von Barthel eine langfristige, erfolgreiche Entwicklung, von der - neben den Herrenmannschaften - auch unsere starke Jugend profitieren wird.“

Der Abteilungsleiter Handball, Jan Kirschhöfer, ist sich sicher, dass Christoph Barthel die Turnerschaft mit seiner Erfahrung im Profigeschäft nicht nur sportlich, sondern auch strukturell nach vorne bringt. Die konkreten Ziele, die der neue Trainer hat, will er aber vereinsintern besprechen. 

Falk-Geschäftsführer und TSB-Vorstand freuen sich über den neuen Handballtrainer Christoph Barthel (Mitte). Foto: HEP

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