Lokalsport | 30.09.2014

Fußball beim FSV Stromberg 1924 e.V.

Daniele Nani in Glanzform

VfL Wied-Niederbieber – FSV Stromberg 0:2 (0:2)

Stromberg. Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge ist der FSV Stromberg wieder zurück in der Erfolgsspur. Beim VfL Niederbieber siegte die Mannschaft von Trainer Michael Kalb und belegt nun Platz vier in der Tabelle. Allerdings scheint der Meisterschaftszug bereits in dieser frühen Phase der Saison abgefahren, denn an der Spitze dominiert der HSV Neuwied die Liga und kann nach sieben Spieltagen bereits zehn Punkte mehr vorweisen als die Mannschaft von der Bendorfer Höhe. Selbst Platz zwei, den momentan Ottoman Neuwied belegt, ist bereits sieben Punkte entfernt. So waren beim Tabellenletzten Niederbieber nach den Niederlagen in Irlich (1:2) und beim HSV Neuwied (1:6),drei Punkte fast Pflicht und fest eingeplant. Auch weil man mit einem Dreier zumindest weiterhin die Spitze der Liga im Blickfeld halten wollte. Und es lief in der Anfangsphase auch gut und man hatte die Hausherren insgesamt im Griff, allerdings trat die Abwehr des FSV vor allem in Halbzeit eins sehr oft überheblich auf und konnte sich beim überragenden Torsteher Daniele Nani bedanken, dass in der ersten Halbzeit keine Gegentreffer fielen. Allein in der ersten Viertelstunde entschärfte der Stromberger Keeper gleich vier sogenannte hundertprozentige Gelegenheiten der Wiedtaler. Der Angriff des FSV Stromberg machte es da ein wenig besser. Bereits nach einer guten Viertelstunde gelang Raimund Tracht (17.) der Führungstreffer: Nach einem Freistoß von Bezhan Rasool traf der Stromberger Mittelfeldmotor zur Führung. Zwanzig Minuten später folgte dann sogar Treffer Nummer zwei für die Gäste. Erneut war es ein Freistoß, der zur Vorlage verhalf. Der Schuss von Arnes Kadiric rutschte Niederbiebers Schlussmann Kevin Marra durch die Finger und genau vor die Füße von Soner Toraman, der somit für eine beruhigende Pausenführung sorgte. Und diese Führung hatte dann auch noch nach neunzig Minuten bestand. Fazit: Der FSV präsentierte sich zumindest phasenweise ein wenig konzentrierter und es wurde wieder gradliniger Fußball gespielt und man hatte so Gelegenheiten, das Ergebnis weiter auszubauen. Shessy Iwaloye, Alex Wagner, Tracht und auch Angelo Ekpe hatten Möglichkeiten, den Vorsprung auszubauen, aber man scheiterte entweder an Marra oder an der eigenen Schussschwäche. Die hatte auch der VfL Wied Niederbieber gepachtet, denn Nani musste noch mehrere Male eingreifen, um den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Es spielten: Daniele Nani, Shessie Iwaloye, Sukander Safar, Soner, Toraman, Suliman Safar, Bezhan Rasool, Raimund Tracht, Alexander Wagner, Dejan Barcic, Tobias Hell, Angelo Epke. 

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