Allgemeine Berichte | 20.09.2013

Kemperhof und Deutsche ILCO informieren am 1. Oktober

Darmkrebs: Warum die Vorsorge so wichtig ist

Koblenz. Darmkrebs ist mit rund 66.000 Neudiagnosen im Jahr - darunter 36.000 Männer und 30.000 Frauen - die zweithäufigste Tumorerkrankung in Deutschland. Anlässlich dieser Zahlen rückt das Gemeinschaftsklinikum Koblenz-Mayen, Kemperhof Koblenz, gemeinsam mit der Deutschen ILCO die Frage „Darmkrebs - wieso ist eine Vorsorge so wichtig?“ in den Mittelpunkt.

Am Dienstag, 1. Oktober, 18 Uhr, beleuchten Experten im Konferenzzentrum des Kemperhofs das Thema in vier Kurzvorträgen. Hans-Peter Weber, Sprecher Deutsche ILCO Region Rhein-Mosel-Lahn, wird auf die Frage eingehen: ILCO und Darmkrebs - wer hilft wem?“ Über den Stand der Darmkrebsvorsorge in Deutschland berichtet Prof. Dr. Tayfun Bozkurt, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I und Leiter des Tumorzentrums Koblenz am Kemperhof. Im Vortrag von Dr. Christine Hoffmann, Oberärztin der Klinik für Innere Medizin I, wird es um die medikamentöse Therapie bei Darmkrebs gehen. Prof. Dr. Bernd Markus, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, richtet den Fokus schließlich auf die chirurgischen Behandlungsoptionen. Nach den Vorträgen haben die Besucher ausreichend Zeit, Fragen zu stellen und sich bei Hans-Peter Weber über das Thema Selbsthilfe zu informieren.

Die Aufklärung der Bevölkerung über Darmkrebs ist wichtig, da die Vorsorgeuntersuchung eine bedeutende Rolle spielt und nicht selten eine Tumorentstehung verhindern kann. Prof. Dr. Tayfun Bozkurt betont: „Eine Darmkrebserkrankung ist lange symptomlos. Eine plötzliche Änderung der Stuhlgewohnheiten, Blutbeimengung im Stuhl, ungeklärte Gewichtsabnahme und anhaltende Bauchschmerzen können erste Alarmzeichen sein. Jedoch treten diese Symptome erst in einem fortgeschrittenen Stadium auf. Daher ist die Vorsorgeuntersuchung, die ab einem Alter von 55 Jahren von den Krankenkassen empfohlen wird, enorm wichtig.“

Neben der Vorsorge dient auch eine gesunde Lebensweise der Prävention. Die Gefahr, an Darmkrebs zu erkranken, lässt sich so vermindern: „Die Risikofaktoren“, erklärt Bozkurt, „sind neben chronisch entzündlichen Darmerkrankungen und erblichen Anlagen auch Übergewicht, Bewegungsmangel und falsche Ernährungsgewohnheiten.“

Am 22. Oktober geht es dann mit der Veranstaltungsreihe „Patienten fragen - Kemperhof antwortet“ weiter. Thema dann: „Pflegestufe, Pflegeversicherung und Co. - welche Rahmenbedingungen gibt es?“ Mehr Infos unter www.gemeinschaftsklinikum.de.

Pressemitteilung des

Gemeinschaftsklinikums

Koblenz-Mayen

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