SWR Fernsehen
Das Haus Sayn-Wittgenstein im Fernsehen
„Adel im Südwesten“ am 27. September um 21 Uhr
Bendorf. Der Stammsitz der Familie Sayn-Wittgenstein-Sayn ist seit fast 800 Jahren der kleine Ort Sayn am Mittelrhein zwischen Koblenz und Neuwied. International bekannt wurde Fürstin Marianne als Fotografin des Jetset, was ihr den Spitznamen „Mamarazza“ eingebracht hat. Mit 95 Jahren versprüht die Mutter des heutigen Chefs des Hauses noch immer Charme und eine beneidenswerte Vitalität. Sie ist der schillernde Mittelpunkt dieser Familie, die zu den ältesten des deutschen Hochadels zählt. Christina Brecht-Benze porträtiert die Adelsfamilie in einer 45-minütigen Dokumentation, die in der Reihe „Adel im Südwesten“ am 27. September ab 21 Uhr im SWR Fernsehen ausgestrahlt wird. Wie lebt es sich zwischen Schießscharten und Schildmauern, Ritterrüstungen und Hirschgeweihen? Wie sieht der Alltag dieser Menschen aus, die ständig damit beschäftigt sind, ihr von der Zeit zermürbtes, kostenintensives Gemäuer zu erhalten?
„Das Haus Sayn-Wittgenstein-Sayn“ erzählt vom Aufstieg, Fall und Wiederaufstieg einer Familie, aber auch Geschichten von Liebe und Tod. Zwei herbe Schicksalsschläge musste das Fürstenhaus verkraften. 1961 den frühen Tod durch einen Verkehrsunfall von Fürst Ludwig, Ehemann von Fürstin Marianne, und 2001 den tragischen Tod von Prinzessin Filippa, Tochter der heutigen Schlossherren. Sie starb mit 21 Jahren, drei Monate nach ihrer Hochzeit – ebenfalls durch einen Autounfall. Ihr Tagebuch hat die Familie veröffentlicht, es wurde ein Bestseller. Aus dem Verkaufserlös entstand die Stiftung „Filippas Engel“, die Jugendliche aus aller Welt für ihr soziales Engagement auszeichnet.
Pressemitteilung
des SWR
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