CDU Stadtverband Bendorf
Der eine beantragt - der andere führt aus
Von einem etwas ungleich verteilten, gleichwohl aber nützlichen parteiübergreifenden Projekt
Sayn. Interfraktionelles parteiübergreifendes Teamwork könnte man fast nennen, was sich in diesen Tagen in Sayn zutrug. Dabei ging es um ein reichlich marodes Geländer, das im Uferbereich des Brexbachs nahe dem dortigen Feuerwehrgerätehaus für Missfallen gesorgt hatte. Die SPD-Ratsfraktion hatte diesen unschönen Blickfang zum Anlass für einen Antrag an die Stadtverwaltung genommen, um dessen Behebung die sich kümmern sollte. Das hatte dann zu einer Berechnung der Kosten geführt, die für die Beseitigung aufzubringen wären. Zu teuer und daher zumindest derzeit nicht umsetzbar lautete das Ergebnis.
Das konnte und wollte der Sayner Bürger und CDU-Stadtrat Werner Dietz allerdings nicht so hinnehmen. Und als ein Mann der Tat - „nicht lang schwätze, tun“ - sann er umgehend auf Abhilfe. Dabei ging ihm natürlich auch durch den Kopf, ob es für einen Vertreter der CDU-Ratsfraktion tunlich sei, sozusagen im Rahmen einer „Ersatzvornahme“ für die politische Konkurrenz tätig zu werden. Doch obsiegte letztendlich seine Absicht, dieses, das Sayner Ortsbild verschandelnde Geländer möglichst schnell zu beseitigen.
Als Alterskamerad der Freiwilligen Feuerwehr war es für ihn ein Leichtes, seinen noch aktiven Kollegen Helmut Metzler als Helfer zu gewinnen. Der war sich als stellvertretender Löschzugführer dann auch nicht zu schade, an einem Samstag zum Schneidbrenner zu greifen und das Geländer an mehreren Stellen zu zertrennen. Unterdessen kam Werner Dietz mit dem Traktor herbei und zog die Einzelteile des Geländers Ruck-Zuck samt seiner Betonpfeiler aus dem Boden. Erde zum Verfüllen der entstandenen Löcher hatte er auch gleich mitgebracht.
In weniger als zwei Stunden war das Werk vollbracht. War das nun eine parteiübergreifende Arbeitsteilung? Nun - die einen hatten den Anstoß gegeben, die anderen haben das Werk ausgeführt - so etwa nach dem Motto: „Trage du den Koffer und ich die Verantwortung“. Werner Dietz hatte sich übrigens zu diesem Zweck seine speziellen CDU-Arbeitshandschuhe angezogen, auf denen steht: „Es gibt viel zu tun im Land“ - also packte er an.
Pressemitteilung
CDU Stadtverband Bendorf