Allgemeine Berichte | 27.08.2013

Technisches Hilfswerk Bendorf

„Die Adler sind gelandet“

Erfolgreiche Übung im Rheinischen Eisenkunstguss-Museum absolviert

„Die Adler sind gelandet“

Bendorf. Es war doch eine aufregende Aktion, als das THW Bendorf im Rahmen einer Übung im Rheinischen Eisenkunstguss-Museum anrückte und in Kooperation mit dem Museumsförderverein ein Gerüst baute. Mit vereinten Kräften und unter maschinellem Einsatz wurden die beiden schwergewichtigen gusseisernen Originaladler der Sayner Hütte auf ihre Sockel gehoben. Museumsleiterin Barbara Friedhofen war sichtlich erleichtert, als die beiden preußischen Adler sicher „gelandet“ waren, und dankte der großen Einsatzgruppe für ihre Hilfe. Die jeweils 270 kg schweren gusseisernen Adler von 100 cm Breite und 85 cm Höhe waren bis 2008 auf Pfeilern am Zugang zum Denkmalareal Sayner Hütte aufgestellt. Aufgrund des sehr desolaten Zustands wurden sie mit großer finanzieller Unterstützung des Freundeskreises Sayner Hütte e.V. zur Restaurierung in die Werkstätte der Firma Haber & Brandner nach Regensburg gebracht und im Anschluss zur Fertigung von zwei entsprechenden Nachgüssen in die Kunstgießerei Lauchhammer transportiert. Im Jahre 2010 stellte man die beiden nachgegossenen Adler auf den inzwischen restaurierten Pfeilern am Denkmalareal Sayner Hütte auf, während die Originaladler des 19. Jahrhunderts in der Dauerausstellung vorerst auf dem Boden einen Platz fanden. Der Förderkreis Rheinisches Eisenkunstguss-Museum e. V. organisierte den Bau von passenden Sockeln und koordinierte den Einsatz des THW Bendorf. Allein für die prachtvolle Präsentation der Guss-Adler aus der königlich-preußischen Eisengießerei in Sayn lohnt sich ein Besuch im Rheinischen Eisenkunstguss-Museum, wo in dieser und in der kommenden Woche täglich öffentliche Führungen zwischen 11 und 16 Uhr angeboten werden. Weitere Infos unter: Tourist-Information, Tel. (0 26 22) 90 29 13 oder touristinfo.sayn@bendorf.de

THW Bendorf mit Barbara Friedhofen, Museumsleiterin und Stephanie Geifes, Vorsitzende Förderkreis.Foto: privat

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