Fast 6000 Menschen in eine andere Welt zu verzaubern - das ist eine Meisterleistung
“Die geheimnisvolle Spieluhr”
Grandiose Aufführung der Realschule Plus und IGS Pellenz in der Hummerichhalle Plaidt
Plaidt. Wieder einmal mehr war in Plaidt um die Hummerichhalle herum kein Parkplatz mehr zu bekommen. Grund dafür war die Aufführung der Neuinszenierung des Musicals „Die geheimnisvolle Spieluhr“ der Realschule Plus und IGS Pellenz. Und auch bei der elften Veranstaltung hintereinander wurde eine „ausverkaufte Vorstellung“ angekündigt, so groß war der Zuspruch und die Begeisterung bei etwa 6000 Zuschauern aus der gesamten Region.
Und auch der Junge aus Andernach in der allerletzten Reihe in der Halle war vor Begeisterung nicht mehr zu halten. Mitsingen, mitjubeln, sich freuen, Emotionen erleben, alles das konnte man von Beginn des Stückes an, denn gleich zwei emotionale Gesangsstücke ließen das Publikum in eine andere Welt eintauchen. Spannung und Begeisterung waren spürbar und ließen den ganzen Abend nicht ab.
Hier wagte keiner den Blick auch nur für eine Minute weg von der Bühne, denn etwa 60 Schülerinnen und Schüler bewiesen, welche Meisterleistungen sie auf der Bühne vollbringen können. Musik, Tanz und Gesang, alles in einer ausgezeichneten Darbietung und besonders bemerkenswert, die Gesangsstücke wurden alle live gesungen. Eine Soulstimme war dabei auszumachen, da hätte selbst Dieter Bohlen seine helle Freude dran gehabt. Man konnte es manchmal wirklich nicht glauben, einfach zu perfekt glaubte man, hier müsse eine CD im Spiel sein. Doch weit gefehlt, hier war alles aus einer Hand und echt.
Eine Show der Superlative
„Ganz normale Schüler“ boten in einer dreistündigen Aufführung eine Show der Superlative. Tolle Kostüme, brillante Tanzdarbietungen, großartige schauspielerische Leistungen, die eines ausgebildeten Künstlers in nichts nachstanden. Sprache und Mienenspiel unübertroffen gut, hier war man bei jeder Szene mitgerissen und fasziniert zugleich – sind das wirklich Schüler, junge Leute von heute? Einfach grandios und auch im Text prima auf die heutige Zeit und den Sprachgebrauch der Jugend abgestimmt. Ein Feuerwerk an tänzerischen Darbietungen, ob Rock`n Roll, Twist oder auch tanzende Müllmänner, eine Rope-Skipping-Choreografie und auch eine akrobatische Einlage im Schwarzlicht riss die Zuschauer fast von den Stühlen. Doch schon ging es weiter, Schlag auf Schlag tobten die Schüler über die Bühne, ohne dabei hektisch zu wirken und ohne den berühmten Faden der Geschichte zu verlieren.
Die Geschichte
Eine verloren geglaubte Spieluhr, die es in mehrerlei Hinsicht „in sich“ hat, wird vom Großvater an die Enkelin Tina geschickt. Tina hatte nach einem Autounfall beide Eltern verloren, lebt nun in einem Mädcheninternat auf Burg Hohenstein. Sie ist eine fleißige, nette Schülerin, wird allerdings von Mitschülerinnen belästigt und terrorisiert. Allein gelassen von allen versucht Tina, ihr Leben zu meistern. Neuankömmling Lissi, ein Mädchen mit ungewöhnlichen Fähigkeiten, macht ihr dann aber Mut, an sich selbst wieder zu glauben. Und da ist dann noch Pistolen-Paule mit seinen beiden trotteligen Kumpanen, die einen gestohlenen Diamanten in der Spieluhr versteckt hatten und diesen nun unbedingt wieder haben wollen. Und dann während der „Spanischen Nacht“, bei einem großen Fest, spitzen sich die Ereignisse zusammen. Eine einfühlsame Geschichte, die man in der Aufführung einfach selbst erlebt haben muss. Und das kann man noch im nächsten Jahr 2014 im April in Kottenheim, im Mai in Mülheim-Kärlich, im Oktober sogar im Kurfürstlichen Schloss in Mainz und im November dann im Forum in Polch in verschiedenen Aufführungen.
Grandios, wunderbar, großartig, faszinierend und einmalig, eine Show, die man so noch nie gesehen hat, und auch so schnell nicht vergessen wird. Ein Muss, die Darbietungen zu besuchen und beeilen sollte man sich auf jeden Fall, nicht, dass es dann wieder heißt „Die Vorstelllung ist ausverkauft“. Mehr Infos auch auf der Internetseite: www.die-geheimnisvolle-Spieluhr.de
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