-Anzeige- Viertes Koblenzer Herz-Symposiumin der Rhein-Mosel-Halle
Ein Netzwerk, das zu Herzen geht
Am 7. November
Koblenz. Das Herz gilt vielen Menschen ganz selbstverständlich als wichtigstes Organ des Körpers - und hat hohe symbolische Bedeutung: Es steht für Menschlichkeit und Mitgefühl, für Mut, Tatkraft und Charakterfestigkeit. Doch das Herz ist häufig auch Anlass für großen Kummer, denn Herzerkrankungen sind in den westlichen Industrienationen nach wie vor Todesursache Nummer eins. „Umso wichtiger ist es, sich weltweit zu vernetzen und die Erkenntnisse medizinischer Herzforschung jeder Klinik und jeder Arztpraxis zugänglich zu machen“, meint Dr. Waldemar Bojara, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin/Kardiologie am Kemperhof in Koblenz, der zum Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein gehört. Zum vierten Mal hat er deshalb das „Koblenzer Symposium“ organisiert, das am Samstag. 7. November, zwischen 9 und 15.30 Uhr in der Rhein-Mosel-Halle durchgeführt wird. Das Motto lautet: „Herzmedizin heute - Ein Netzwerk für unser zentrales Organ“. Angesprochen sind Klinikärzte, aber auch und besonders Kardiologen, Internisten und Allgemeinmediziner, die in der Praxis häufig die erste Anlaufstelle der Patienten sind. „Ich halte es für überaus wichtig, dass gerade diese Kollegen um den neusten Stand der weltweiten Forschung wissen“, erklärt Bojara. Darüber hinaus sei es ihm aber auch wichtig, ein Signal an die Bevölkerung zu senden. „Einer der großen Vorteile unserer globalisierten Welt ist es doch, dass Austausch auch über tausende von Kilometern innerhalb von Stunden, Minuten oder gar Sekunden möglich ist. Gerade in der medizinischen For-schung bedeutet dies, dass wir alle schnell von Erkenntnissen profitieren können, die irgendwo auf der Welt erarbeitet wurden. Diese Möglichkeiten gilt es zum Besten der Patienten zu nutzen. Auch in Koblenz.“ Dieser Netzwerkgedanke prägt die thematische und fachliche Zusammensetzung des Symposiums. So ist es Dr. Waldemar Bojara auch in diesem Jahr gelungen, Experten von internationalem Rang nach Koblenz zu holen - wie den Herzkatheter-Pionier Prof. Dr. Ulrich Sigwart, der weltweit den ersten Stent gesetzt hat, den Neusser Chefarzt Prof. Dr. Michael Haude, den renommierten Herzchirurgen Prof. Dr. Jürgen Ennker, die weltweit aner-kannten Wissenschaftler Dr. Justin Davies und Prof. Dr. Erland Erdmann oder den Experten für Transkatheter-Herzklappen und Dr. Ulrich Gerckens, die mit ihren Beiträgen ein breites Themenspektrum und gleichzeitig den aktuellen Diskussionsstand in der herzmedizinischen Forschung abdecken.
Im Mittelpunkt stehen die in der Praxis am meisten betroffenen Herzkranzgefäße und das Zusammenspiel der am häufigsten eingesetzten Therapieformen: die Behandlung mit Katheter-Technik und die Operation. „Beides ist wichtig und kann sich hervorragend ergänzen“, betont Bojara. „Grundlage der Entscheidung muss allerdings immer die Frage sein, welche Therapieform für den Patienten die geeignetste ist und ihm das höchste Maß an Lebensqualität erhält.“ Weitere Themen sind die Behandlungsmögichkeiten von sogenannten Risiko-Patienten, neue Therapieformen - etwa der Einsatz von bioresorbierbaren Stents - und die Auswirkungen des gesellschaftlichen Wandels auf die Arbeit der Kardiologen.
Das komplette Programm des Symposiums finden Interessenten unter www.gk.de. Um Anmeldung unter Tel. (02 61) 4 99-25 52 oder per E-Mail an kardiologie-kemperhof@gk.de wird gebeten.
