37. Burg- und Parkfest des Ortsvereinsrings Sayn
Ein mitreißendes Programm und spannende Rennen zu Wasser und zu Land
Fürstlicher Schlosspark zu Sayn war Schauplatz für ein großes Volksfest - Seifenkisten und Enten unterwegs
Bendorf-Sayn. Zum 37. Mal lud der Ortsvereinsring Sayn zum Burgen- und Parkfest ein. Mit dabei war die Werbegemeinschaft Aktiv Sayn, die KG 1937 Sayn, die Sayner Möhnen "Ewig Jung", die Schützengesellschaft Sayn, der SV Blau-Weiß Sayn, der Schiffsmodellclub, die Freiwillige Feuerwehr, der THW Helferverein Bendorf und die GFBI (Gesellschaft zur Förderung beruflicher Integration). Das Parkfest am ersten Septemberwochenende hat sich mittlerweile zum echten Publikumsmagneten entwickelt und ist das größte Sayner Fest. „Wir rechnen am Abend mit 5.000 bis 6.000 Besuchern“, so Rolf Barthel. Er ist Vereinsringvorsitzender und Sprecher der Veranstaltung und einer der Cheforganisatoren. Weit über die Sayner Grenzen hinaus bekannt ist das Entenrennen.
Dieses Jahr sollten rund 2.000 Kunststoffentchen an den Start gehen. Sie konnten vorher käuflich erworben werden. Wie es sich für ein echtes Rennen gehört, waren alle mit einer Startnummer versehen. Sonntags gingen die Enten beim Feuerwehrgebäude in Sayn ins Wasser und die Strömung trieb die possierlichen Wasservögel Richtung Schlosspark.
Das dauerte etwa eine Stunde und der Bachlauf brachte es so mit sich, dass eine Ente schneller als die andere war.
Es gab mehrere Rennkategorien: Kinder und Jugendliche waren gesondert gelistet, es gab sogar eine Kategorie der Designenten und mehr als 100 wertvolle Preise waren für die Siegerenten vorgesehen.
Seifenkisten als Publikumsmagnet
Am Samstagnachmittag eröffnete der Schirmherr des Festes, Louis Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Sayn, mit dem traditionellen Fassanstich die Veranstaltung. Landrat Dr. Alexander Saftig und Bürgermeister Michael Kessler sprachen Grußworte. Zum dritten Mal startete im Schlosspark ein Seifenkistenrennen. Jeweils zu zweit traten die Rennboliden gegeneinander an. Es ging darum, eine bestimmte Strecke von einer Rampe hinunter auf Zeit zu fahren. Die Seifenkisten waren echte Attraktionen. Gebaut werden sie, alle baugleich, von der GFBI (Gesellschaft zur Förderung beruflicher Integration) und sind natürlich vom TÜV zu gelassen. Allesamt sind sie hübsch anzusehen, prachtvoll bemalt - klar, die Seifenkiste der Feuerwehr hat natürlich ein Blaulicht. Am Samstagabend hieß es dann „Sayn in Flammen“ - das große Höhenfeuerwerk. Am Sonntag fand ein katholischer Gottesdienst im Schlosspark mit anschließendem Frühschoppen und musikalischem Unterhaltungsprogramm statt.Besonders haben die Vereinsringleute an ein Kinderprogramm gedacht. So konnten die Kids gut gesichert in den alten prächtigen Bäumen klettern, mit Ponys durch den Park reiten und große Sprünge beim Bungeetrampolin machen.
Es gab Bastelstände, Kinderkarussells, einen Kinderflohmarkt und natürlich jede Menge Stände mit Leckerem aus Küche und Keller.
Zum dritten Mal fand beim Burgen- und Parkfest ein spannendes Seifenkistenrennen statt.
Bogenschießen war nur eine der vielen Programmattraktionen für Kinder.