Estnische Partner zu Gast im Mayen-Koblenzer Jobcenter
Expertenaustausch auf transnationaler Ebene
Kreis MYK. Bereits zum zweiten Mal sind estnische Partner beim Mayen-Koblenzer Jobcenter zu Gast. Der Arbeitsbesuch fand im Rahmen des Projektes RitA (Resilienzförderung im transnationalen Austausch) statt.
Arbeitslose, die aufgrund von psychischen Belastungen und Störungen in ihrer Beschäftigungsfähigkeit eingeschränkt sind, sollen durch einen Auslandsaufenthalt ihre persönlichen Erfahrungen und beruflichen Kompetenzen erweitern, um ihre Chancen auf einen beruflichen Wiedereinstieg zu erhöhen. Sechs Monate lang werden die Teilnehmer in Gruppen- und Einzelcoachings begleitet und ihren Fähigkeiten entsprechend auf ein vierwöchiges Praktikum in der estnischen Hauptstadt Tallinn vorbereitet. Rolf Koch, Geschäftsführer des Jobcenters Mayen-Koblenz, erklärt: „Wir sind sehr froh über dieses außergewöhnliche Projekt. So können wir benachteiligten Menschen eine passgenaue Hilfe anbieten. Den Teilnehmern werden Wege eröffnet, ihre psychische Stabilität und Widerstandsfähigkeit und damit ihre Beschäftigungsfähigkeit zu stärken.“ Der fachliche Austausch zwischen den Hilfesystemen der beteiligten Länder soll gemeinsame Strategien zur Erhöhung der Beschäftigungschancen von Menschen mit Behinderungen entwickeln und umsetzen. Das Projekt des Jobcenters MYK ist das einzige dieser Art in Rheinland-Pfalz. Bundesweit gibt es 45 vergleichbare Maßnahmen, welche sich seit April 2011 dem Thema „Erhöhung der Beschäftigungschancen von Menschen mit Behinderungen durch die Förderung transnationaler Mobilitätsvorhaben und Expertenaustausch“ annehmen. Partner des Jobcenters sind das Koblenzer Eichenberg Institut, die CarMen GmbH und das Institut für sozialpädagogische Forschung aus Mainz.
Pressemitteilung
Jobcenter Mayen-Kolenz
