FDP-Stadtverband Bendorf
FDP-Februar-Stammtisch
Bendorf. Der Februar-Stammtisch der FDP-Stadtratsfraktion fand diesmal im Döner-Restaurant Zerkan am Kirchplatz statt und behandelte das Thema „Integration“.
Annika Mehmeti, Vertreterin der FDP im örtlichen Beirat für Migration und Integration referierte über ihre Tätigkeit und Mitwirkung an einem Integrationskonzept für Bendorf. Da mit dem Thema „Armutsmigration“ bewusst ausländerfeindliche Stimmung gemacht wird, hat sie eine Anfrage bei dem in der Stadtverwaltung für diese Fragen zuständigen Mitarbeiter Ferhat Cato gestellt, um zu erfahren, ob und in welchem Umfang sich durch die Arbeitnehmerfreizügigkeit der Europäischen Union in Bendorf Rumänen und Bulgaren niedergelassen haben.
In ihrem Kurzbericht zum „Steuerungskreis Migration und Integration“ berichtete sie über den Stand der Arbeitsgruppe „Sprache“ (frühkindliche-, schulische- und Erwachsenenbildung), die sie zusammen mit Hüseyin Ocar, AWO, leitet. Der zweite Schwerpunkt des Steuerungskreises ist die AG „Partizipation“ - wie gelingt die stärkere Einbindung von Migranten in das öffentliche Leben, zum Beispiel Vereine, Polizei, städtische Mitarbeiter. Auch fand das „Migra-Café“ Erwähnung, die Vision eines wöchentlich stattfindenden Treffs von Alteingesessenen und Neuankömmlingen, das zugleich als „Patenbörse“ dienen kann – möglichst in Zusammenarbeit mit Kirchen und Moscheen, da Fremde zumindest am Anfang Hilfestellung bei Behördengängen und Ähnlichem erfahren sollten, um somit für mehr Verständigung und Chancengleichheit zu sorgen, aber auch für eine gute Ausbildung vor dem Hintergrund unseres zunehmenden Facharbeitermangels.
Die Unternehmensberaterin Ruth Henrich, die lange Jahre in den USA gelebt hat und nun in ihren Heimatort Sayn zurückgekehrt ist, brachte ihre Erfahrungen aus fremden Ländern ein. Sie sprach unter anderem die Thematik einer multilingualen Website der Stadt Bendorf an. Pressemitteilung
der FDP Bendorf