Bendorf Einwohnerversammlung planen
FDP fordert jährliche Einwohnerversammlung in Bendorf für die Bürger
aus Bendorf
Bendorf. Die FDP-Stadtratsfraktion hat beantragt, in Bendorf wieder eine Einwohnerversammlung durchzuführen. Vorgesehen ist eine solche Versammlung in jeder rheinland-pfälzischen Stadt mindestens einmal im Jahr; in Bendorf hat sie in den vergangenen Jahren nicht stattgefunden. Herbert Speyerer, Vorsitzender der FDP-Stadtratsfraktion: „Wer in Bendorf wohnt, soll an einem Abend erfahren, wie es um die Stadt steht — von den Finanzen bis zu den großen Bauvorhaben. Dafür sollte niemand Sitzungsvorlagen lesen müssen.“
Die Stadtverwaltung hat in der Vergangenheit zu einzelnen Vorhaben informiert, etwa zur Sanierung der Hauptstraße und zur Innenstadtentwicklung. Solche Termine erreichen die jeweils unmittelbar Betroffenen. Wer wissen will, wie die Stadt insgesamt dasteht und was in den nächsten Jahren auf sie zukommt, findet dafür bislang keine Gelegenheit.
Aus Sicht der FDP-Fraktion gehören auf die Tagesordnung eines solchen Abends die finanzielle Lage der Stadt, der Stand der Bebauungspläne, die Planungen für das frühere Krankenhausareal, die vorgesehene Zusammenarbeit mit den Servicebetrieben Neuwied, Maßnahmen für Umweltschutz, Sauberkeit und Sicherheit sowie die Erhebung von Beiträgen. Nötig sind dafür ein Termin, ein Saal und die Bereitschaft, Fragen zu beantworten. Jan Wambach, Vorsitzender der FDP Bendorf: „Eine Einwohnerversammlung ist eine Einladung an die ganze Stadt. Wer seine Fragen direkt stellen kann, versteht Entscheidungen besser und bringt sich eher ein.“
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Von links nach rechts: Jan Wambach, Vorsitzender der FDP Bendorf, Herbert Speyerer, Fraktionsvorsitzender der FDP Stadtratsfraktion. Foto: FDP Bendorf