KG Sayn wird siebenmal elf Jahre jung
Festkommers mit viel Lob für die Aktiven
Bendorf-Sayn. Die „Sääner“ verstehen zu feiern, das haben sie oft genug bewiesen, und es wurde ihnen an diesem Nachmittag vielfach bescheinigt. Aber bei einem Festkommers fallen natürlich ohnehin nur lobende Worte, und der 77-jährige Verein präsentierte sich jung und frisch, trotz eines Veranstaltungsmarathons an den Vortagen. Mit Alt-Bürgermeister Hajo Stuhlträger hatte man einen versierten und allseits beliebten Sympathieträger des Jubelvereins gefunden, der es hervorragend verstand, lobende Worte zu sprechen und Mut zu machen in einer Zeit, wo es auch für engagierte Vereine mit Vorschriften, Gebühren und Örtlichkeiten nicht einfacher wird.
Der Senat der KG Sayn machte mit der Musikgruppe „Alli und Klaus“ sein Geschenk. „Man hat uns damals eingefroren, und so spielen wir auch nur Hits aus dieser Zeit“, witzelten sie, hatten aber natürlich alle aktuellen Partyhits und „Sääner Lieder“ parat. Tänzerische Geschenke waren an diesem Festnachmittag auf dem Kirmesplatz im Zelt herzlich willkommen. Die „Sääner Minis“ als „freche Früchtchen“ waren dabei, die BNZ brachte die Garde mit, das Kinderballett tanzte ebenso wie das Solomariechen der KuK Selina Hahn, das perfekte Tanzpaar aus Mülhofen mit Jasmin Kantz und Kevin Schneider und zum Abschluss zwei Solodarbietungen aus Selters, wo das Funkencorps einmal im Jahr ins Trainingslager geht: die siebenjährige Marie Ritter und Ramona Arvelo-Vicioso-Piroth mit umwerfenden tänzerischen Einlagen. Gesanglich brachte sich „gezwungenermaßen“ KuK-Präsident Christoph Hahn ein, der sich beim Mülhofen-Lied aber mit einer Spezial-Eierkronen-Variante gewohnt hervorragend aus der gestellten Zwickmühle befreite.
Die Sayner Möhnen Ewig Jung gratulierten mit einer „Spezialtorte“ in flüssiger Form, das amtierende Kinderprinzenpaar sorgt für die nächste Runde bei der Vorstandsitzung und der Abteiförderkreis überreichte „geistige“ Geschenke. Die Ortsvereine, die Karnevals- und Möhnenvereine aus Groß-Bendorf und die politischen Parteien gratulierten allesamt und auch mit einem Umschlag. Nicht nur, weil es ohnehin gut um die Karnevalsgesellschaft Sayn bestellt ist, braucht einem dort um die Zukunft nicht bang zu sein, auch ob so vieler Lob- und Dankesbezeugungen konnten die Aktiven mit Stolz am frühen Abend die Bühne verlassen. Ein Hauch von Sitzungskarneval wehte durch das sonnendurchflutete Festzelt. -PS-
Zufriedenheit beim Elferrat angesichts des gelungenen Festkommerses.