Aufruf der facebook-Gruppe „Bendorf - Deine Zukunft“
Für ein tolerantes Bendorf
Bendorf. Dass es immer noch viel Anlass gibt, für ein gutes Signal eines toleranten Bendorf aufzurufen, wurde aus den vielfältigen Resonanzen zur Ankündigung der Veranstaltung und in vielen geführten Gesprächen deutlich.
Vereine und Gruppen aus Bendorf unterstützen die Aktion gerne und sprechen sich für ein Signal von Toleranz in verschiedensten Bereichen des Alltages aus. Es geht um mehr als nur kulturelle und religiöse Unterschiede. Zur Toleranz gehören schon die Streitigkeiten am Gartenzaun, die Diskriminierung im Berufsleben. Erfreulich steht dem in Bendorf auch viel Zusammenhalt, Freundschaft und Solidarität entgegen.
So sind alle Bendorfer und Interessierten angesprochen, sich am Samstag, 21. Juni, um 18 Uhr auf dem Kirchplatz zu treffen. Nach dem Aufhängen der Eierkrone zur Bendorfer Kirmes soll dort gemeinsam für ein Solidaritäts-Gruppenfoto Flagge gezeigt werden, um dann anschließend eine Menschenkette zu formieren. Initiiert wird die Aktion von einer Gruppe Bendorfer, die sich nach einem Aufruf aus der facebook-Gruppe „Bendorf - Deine Zukunft“ bei einem Treffen erst kennengelernt haben. „Wir freuen uns, wenn sich die Gruppen, die teilnehmen möchten, bei uns kurz unter Tel. (01 73) 8 06 41 20 oder (01 57) 35 73 34 35 zurück melden würden, das wäre hilfreich für unsere Planungen“, so die Organisatoren. Gemeinsamkeit geht nur, wenn Schranken und Mauern in Köpfen fallen, wenn man miteinander spricht, sich für den Anderen interessiert, für seine Sorgen und Nöte sensibel wird und damit auch Kritik und Scheu abbaut. Die Moscheegemeinde Bendorf öffnet an diesem Abend auch die Türen des bisherigen Gebetsraumes für alle Interessierten und stellen sich den Fragen, die für Diskussionsstoff sorgen. „Bei uns wird sich nach einem Umzug nichts ändern, es bleibt alles ruhig und unauffällig, nur unsere Räumlichkeiten werden dadurch großzügiger“, erklärt der Hodscha der T-Gemeinde. Bendorf kann stark sein. Für ein Miteinander, das an diesem Abend beispielsweise im gemeinsamen Fußballspiel-Schauen auf dem Kirchplatz oder bei der Bendorfer Kirmes auf dem Yzeurer Platz und guten Gesprächen auslaufen könnte.