Politik | 13.07.2015

Fürs autokratische Führungsverhalten abgestraft

Stellungnahme des Landesvorstands der Alternative für Deutschland (AfD) in Rheinland-Pfalz zum angeblichen „Rechtsruck“ der AfD

Rheinland-Pfalz Die Parteiaustritte und diesbezüglichen Erklärungen des ehemaligen Bundesvorsitzenden der Alternative für Deutschland (AfD) Bernd Lucke und seiner im „Weckruf2015“ organisierten Unterstützer enttäuschen uns. Statt die klare Mehrheit des Essener Bundesparteitags für Frauke Petry als gute Demokraten zu akzeptieren und den neuen Bundesvorstand zu unterstützen, treten sie unter dem Vorwand eines herbeiphantasierten „Rechtsrucks“ aus der AfD aus, um evtl. eine eigene Partei zu gründen. Für diese geplante Neugründung muss der „Weckruf“ der AfD möglichst viele Mitglieder abspenstig machen, denn von den Austritten aus der AfD hängt auch die potentielle Mitgliedschaft einer möglichen „Weckruf“-Partei ab, wie Bernd Lucke selbst zugegeben hat. Daher die massive Diffamierung der AfD und die Unterstellung des „Rechtsrucks“ durch den „Weckruf“. Bernd Lucke hatte übrigens auch mehrfach eingeräumt, dass es in Bezug auf politische Inhalte keine wesentlichen Unterschiede zwischen ihm und Frauke Petry gibt. Soviel zum Demokratieverständnis, zum „Mut zur Wahrheit“ und zur „Liberalität“ des „Weckrufs“! Damit folgen die „Weckrufer“ dem Vorbild ihres Heros Bernd Lucke, der in Essen für sein autokratisches Führungsverhalten und seine Versuche abgestraft worden ist, den innerparteilichen Programmentwicklungsprozess ungebührlich zu beeinflussen und die Meinungsfreiheit zu beschneiden. Die AfD steht nicht für die kultische Erhöhung von Führungspersonal und ist kein von oben durchregierter Kanzlerwahlverein, sondern eine demokratische und rechtsstaatliche Volkspartei!

Landesvorstand der

Alternative für Deutschland (AfD)

in Rheinland-Pfalz

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