Politik | 20.06.2013

Tipp der Polizei: Badezeit ohne böses Erwachen

„Gelegenheit macht Diebe!“

„Gelegenheit macht Diebe!“

Koblenz. Jahr für Jahr werden der Polizei in der Sommerzeit Diebstähle gemeldet, bei denen Handys, Geldbörsen mit oder ohne Papiere, MP3-Player usw., ihre Besitzer wechselten, weil die Dinge unachtsam im Schwimmbad in abgelegte Kleidung steckten oder im offenen Auto umherlagen. Mit ein wenig Sorgfalt kann jeder selbst dazu beitragen, dass angenehme, erholsame Stunden nicht in einem bösen Erwachen enden.

Worauf geachtet werden sollte

1. Können Schwimmbad oder Baggersee nicht zu Fuß erreicht werden, sollte man das Fahrzeug, insbesondere Fahrrad oder motorisiertes Zweirad, besonders gegen Diebstahl schützen. 2. Alle Fenster, Schiebedächer, Cabrio-Verdecke sollten abgeschlossen werden und nichts im Auto zurücklassen, was ein anderer vielleicht gebrauchen kann. 3. Vor dem Schwimmbadbesuch überlegen, wie viel Geld man dort wirklich benötigt. Die Eintrittspreise und mögliche Kosten für ein Eis oder ein kühles Getränk sind nicht so hoch, dass Bank- oder Kreditkarten mitgenommen werden müssen, da reichen meist einige Euro Bargeld lose in der Tasche aus. 4. Tipp für Eltern: Nachschauen, was Kinder so alles mitnehmen wollen. Smart-Phone und MP3-Player sollten besser zu Hause bleiben. 5. Angebotene Wertfächer im Schwimmbad nutzen. 6. In einer größeren Gruppe kann man sich mit anderen zur Beaufsichtigung der Sachen absprechen. 7. Vielleicht kennt man den Nachbarn am Liegeplatz und kann sich gegenseitige „Nachbarschaftshilfe“ leisten. 8. Verdächtige Abläufe rund um das Schwimmbad, auch auf den Parkplätzen, beobachten und sich Auffälligkeiten merken, Notizen machen und der Polizei oder dem Schwimmbadpersonal melden. 9. Gegenstandsnummern der erworbenen Geräte, besonders bei den Mobiltelefonen die IMEI-Nummer, aufschreiben. So kann im Falle eines Diebstahls schneller geholfen und die Individualnummer muss nicht erst zeitverschwendend und mühsam ermittelt werden.

Mehr Tipps, wie man sich vor Diebstahl schützen kann, erhalten Interessierte bei der Polizeidienststelle, im Zentrum Polizeiliche Kriminalprävention des Polizeipräsidiums Koblenz oder ganz einfach unter www.polizei-beratung.de.

Pressemitteilung des

Polizeipräsidiums Koblenz

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