CDU Stadtverband Bendorf
Gemeinsam statt einsam
Senioren-Union im Gespräch mit Burkhard Nauroth
Bendorf. Mit den deutlichen Worten „Nicht an dem verzweifeln, was wir nicht leisten können, sondern das anpacken, was machbar ist!“ kennzeichnete der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth bei der Veranstaltung der Bendorfer Senioren-Union in Anwesenheit des CDU-Vorsitzenden Bernhard Wiemer die derzeitige Situation des Kreises als auch seiner Städte und Gemeinden bei der Bewältigung der durch den demografischen Wandel auch in unserer Region stetig wachsenden Aufgaben. Im Gespräch mit den Senioren entstand unter der Leitung von Hajo Stuhlträger der Ist-Zustand für unsere Stadt: Vorhanden ist eine funktionierende Versorgung durch Ärzte und Krankenhäuser, sowie ein breites Spektrum an ambulanten Pflegediensten, die jedoch um eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung ergänzt werden muss. Erhalten und weiterentwickelt werden muss in diesem Zusammenhang der Pflegestützpunkt in der Entengasse. Das Altenheim auf der Vierwindenhöhe liegt abseits, wurde jedoch durch eine Vielzahl von Aktivitäten zu einem Ort der Begegnung. Es muss jedoch durch „Neue Wohnformen im Alter“ wie zum Beispiel Seniorenwohngemeinschaften und barrierefreiem Wohnen im Zentrum der Stadt ergänzt werden. In diesem Zusammenhang gilt es aber, neben den pflegebedürftigen Menschen auch die noch selbstständigen und aktiven Senioren im Blick zu haben und Angebote für die Bereiche Kultur, Freizeit und Sport zu schaffen bzw. auszubauen. Ausgegrenzt fühlen sich hier oft die Älteren, die durch den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) nur schlecht bzw. zu teuer angebunden sind. Das als beispielhaft bezeichnete Projekt der Initiative „Miteinander - Füreinander“, welches in Zusammenarbeit mit der Ökumenischen Sozialstation entwickelt wurde, bietet ehrenamtlich kleinere Unterstützungsleistungen der „jüngeren Alten“ für „alle, die Hilfe benötigen und Hilfe geben können“, an. Zusammenfassend stellte Nauroth fest, dass die Zukunftsaufgabe des demografischen Wandels und der veränderten Bedarfslage der älteren Menschen nur durch ein Miteinander aller Beteiligter - nicht zuletzt der Seniorinnen und Senioren selber - gelöst werden könne. Der informative und diskussionsfreudige Nachmittag schloss mit einem gemütlichen „Debbekoocheessen“, das von Werner Dietz und seinem Team vorbereitet worden war.
Pressemitteilung
Stadtverband Bendorf