Rheinisches Eisenkunstguss-Museum Bendorf - Berlin-Exkursion
„Gold gab ich für Eisen“
3. Internationales Treffen der Freunde des Eisenkunstgusses
Bendorf/Berlin. „Gold gab ich für Eisen“ lautete der vaterländische Spendenaufruf von 1813, der zu einem der wichtigsten Impulse für den preußischen Eisenkunstguss wurde. Das 200-jährige Jubiläum nimmt die Stiftung Stadtmuseum Berlin zum Anlass, das 3. Internationale Treffen der Freunde des Eisenkunstgusses auszurichten.
Vom 19. bis 22 September veranstaltet das Rheinische Eisenkunstguss-Museum in Kooperation mit dem Freundeskreis Sayner Hütte e.V. eine viertägige Busreise nach Berlin und es sind noch wenige Plätze frei. Für die Teilnehmer besteht die Möglichkeit das Thema Eisenkunstguss unter kulturgeschichtlichen und technologischen Aspekten im Rahmen des 3. Internationalen Treffens der Freunde des Eisenkunstgusses zu vertiefen. Das umfassende Tagungs-Programm beginnt in Berlin am späten Nachmittag des 19. September in der Nikolaikirche mit einer Einführung zur Denkmalgeschichte und Orgelmusik aus der Zeit der Befreiungskriege mit dem Kurator Albrecht Henryks und dem Titularorganisten Carsten Albrecht. Freitag, 20. September, steht im Zeichen der Geschichte der Eisengießereien, die in Vorträgen und Vorführungen erläutert wird. Am Samstag, 21. September, geht es „mit Schinkel und Fontane ins Löwenberger Land“. Besichtigt werden unter anderem das Luisendenkmal in Gransee, die Sammlung Gunzenhauser im Stadtmuseum Neuruppin, das Denkmal für die Schlacht bei Fehrbellin und das Kreuzbergdenkmal. Auf der Rückreise am Sonntag, 22. September, wird das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig besucht.
Weitere Einzelheiten zum Programm und schriftliche Anmeldungen bis zum 7. April zu der spannenden Exkursion richten Interessenten an:
Rheinisches Eisenkunstguss-Museum, Schloss Sayn, Abteistraße 1, 56170 Bendorf-Sayn, Tel. (0 26 22) 90 29 13, E-Mail: museum@sayn.de.