Kita-Wunsch: Mitglieder und Spenden
Großes Ziel 2013: Spielgeräte für die Kleinkinder realisieren
Bendorf-Sayn. Der Förderverein der Kita „Im Prälatengarten“ in Sayn hat einen neuen Vorstand. Dieser wurde jüngst gewählt, viel verändert hat sich nicht, ein Zeichen für die gute geleistete Arbeit. Nicole Galler wurde in ihrer Position als Vorsitzende bestätigt. Stefan Lorscheter wurde als zweiter Vorsitzender neu gewählt. Kassiererin Claudia Jung, Schriftführer Patrick Letschert und Kassenprüferin Sabine Letschert wurden bestätigt. „Wir sind ein noch kleiner Verein und suchen dringend Mitglieder, gerne auch Externe“, überzeugt Nicole Galler. Natürlich, denn sie weiß, wie schwierig es ist, die Dinge zu finanzieren, die die Kinder brauchen und für die kein Budget im Kindergarten bereitsteht. „Aktuell schaffen wir Kleinkinderbetten, Stühle und mehr an.“ Die Pflege und Instandhaltung des Außengeländes muss ebenfalls komplett über den Förderverein finanziert werden, auch hier kann die Kita keinen Cent aufbringen. Doch die Aktiven des Förderkreises lassen sich auch bei diesen - nicht wirklich rosigen - Aussichten nicht entmutigen. „Ein großes Wunsch-Projekt für das kommende Jahr ist die Errichtung einer Anlage im Außengelände speziell für Kleinkinder“. Hier ist bisher noch nichts Spezielles vorhanden und „die Zahl der Kleinsten steigt wohl noch in 2013“. Der Verein ist daher insbesondere auf Mitglieder und Spenden - ob in Geldform, Sachspenden oder Arbeitsleistung - angewiesen, um beispielsweise die Spielgeräte zu realisieren. „Ein solches Spielgerät fertig zu kaufen, kostet eine mehrstellige Tausend-Euro-Summe“, so die Vorstandsmitglieder. Derweil werden die Projekte aus dem Erlös von Veranstaltungen im Kindergarten realisiert, wie beispielsweise der Osterbasar, das Sommerfest und weitere Veranstaltungen. Der Kindergarten betreut Kinder vom ersten Lebensjahr bis zum Schuleintritt. Insgesamt verfügt die Kita „Am Prälatengarten“ über 55 Plätze mit 34 Ganztagesplätzen. „Wir arbeiten offen mit Gruppenübergreifenden Angeboten und Funktionsräumen mit inhaltlichen Schwerpunkten. Die Aufnahme neuer Kinder erfolgt zunächst in der Startergruppe. Hieraus erschließen sich die Kinder langsam, nach ihrem eigenen Tempo, die gesamte Einrichtung und das offene Konzept.“ -PS-
