FDP Bendorf hat sich für die Kommunalwahl aufgestellt
Günther Bomm kandidiert auf Platz eins
Bendorf. Die FDP Bendorf geht mit einer politisch erfahrenen „Doppelspitze“ in die Kommunalwahl. Günther Bomm aus Sayn, der Vorsitzende des Stadtverbands, kandidiert auf Platz eins, Herbert Speyerer aus Bendorf als Vorsitzender der Stadtratsfraktion auf Platz zwei. Der gelernte Bankkaufmann Bomm war lange Jahre Mitgesellschafter und Geschäftsführer einer mittelständischen Firma, er gehört seit fast fünf Jahren dem Stadtrat und dort zahlreichen Ausschüssen an, darunter dem Haupt- und Finanzausschuss, dem Werksausschuss und dem Rechnungsprüfungsausschuss. Speyerer, Richter am Amtsgericht in Neuwied, trat im Alter von 18 Jahren der FDP bei und hat zahlreiche Funktionen ausgeübt. Unter anderen war er 14 Jahre lang Kreisvorsitzender, danach 14 Jahre stelllvertretender Bezirksvorsitzender. Seit zweieinhalb Jahren führt er die fünfköpfige Fraktion im Bendorfer Stadtrat. Im Oktober des vergangenen Jahres zeichnete ihn der Innenminister für sein besonderes ehrenamtliches Engagement als ersten FDP-Politiker im Landkreis Mayen-Koblenz mit der Freiherr-vom-Stein-Medaille aus. „Wir brauchen keine staatlich verordnete Frauenquote“, betonte Bomm nach der Kandidatenaufstellung. Vier der ersten sieben Plätze werden hier von selbstbewussten Frauen besetzt, darunter bereits auf Platz drei die ehrenamtliche Beigeordnete Karin Plank-Dietz, die in ihrem Geschäftsbereich „Tourismus“ erheblich dazu beigetragen hat, diesen Wirtschaftsfaktor für Bendorf nach vorn zu bringen.
Beispielsweise mit der Erneuerung des Schlossvorplatzes, dem Ausbau der Wanderwege, E-Bike-Stationen für Fahrradfahrer, ihrem Einsatz für die Brexbachtalbahn oder für den Ausbau des Römerturmes am Limes. Die Verbesserung der touristischen Infrastruktur und deren Vermarktung, vor allem im Internet, sowie die interkommunale Zusammenarbeit und Vernetzung haben dazu beigetragen, die Besucher- und Übernachtungszahlen zu steigern. So gibt es intensive Gespräche mit Vallendar: Pilger könnten auch den „Kulturpark Sayn“ besuchen und dabei das Angebot an Ferienwohnungen, Hotels und Gastronomie nutzen.
Für die Jungen Liberalen kandidiert der 19-jährige Abiturient Mark Lubkoll, Mitglied im Vorstand des Stadtjugendrings, für den Stadtrat. Eine interessante 17-köpfige Liste aus allen Bereichen der Bevölkerung, vor allem des Mittelstands, bietet beste Wahlalternativen. Die FDP-Fraktion hat seit Januar 2012 mit insgesamt 38 Anträgen, darunter fünf gemeinsam mit den anderen Fraktionen, ihren Slogan „FDP - die treibende Kraft“ unter Beweis gestellt, aber auch die Bereitschaft, gemeinsam mit anderen zum Wohl Bendorfs zu kooperieren. In den 17 „Haushaltsbegleitanträgen“ ging es jeweils darum, dem Grundsatz „Sparen statt Ausgabenerhöhung“ Rechnung zu tragen. Im Gegensatz zu den „Grünen“ hält die FDP die Ausweisung von Gewerbeflächen „In der Langfuhr“ für eine zwingend notwendige Zukunftsinvestition, ebenso den Ausbau des Hafens und dort die Ansiedlung weiterer Firmen. Die Anträge, Flächen für Windkraft zu prüfen, städtische Wohnungen zu veräußern, ein Baulückenkataster zu erstellen, Wohnmobilparkplätze auszuweiten, eine kostengünstige Regelung des Parksystems in Sayn zu finden, den „Hellenpfad“ - und demnächst den „Neubergsweg“ - anliegerfreundlich und ökologisch sinnvoll auszubauen, sowie ein Programm zur Innenstadtaufwertung zu entwickeln, dienten dazu, das Leben und Wohnen in Bendorf und seinen Stadtteilen attraktiver zu machen und gleichzeitig Einnahmen für die überschuldete Stadt zu erreichen.
Die Ausweisung der Baugebiete in Stromberg muss nach Auffassung der Liberalen durch einen besseren Handyempfang - auch für Alt-Sayn - und schnelleres Internet ergänzt werden. In Gesprächen mit allen Kindertagesstätten und Grundschulen sowie bei mehreren Ortsbesichtigungen hat sich die FDP-Fraktion sachkundig gemacht und hierzu Anträge und Anfragen eingebracht mit dem Ziel, den Bildungsstandort Bendorf zu stärken, was den Erhalt der Grundschule in Stromberg und die Planung eines neuen Sportgeländes im „Engerser Feld“ einschließt.
Sportlerehrung, Ehrenamtstag, Ersatz für den Hochzeitswald durch eine „Hochzeitsallee“ und die Spende von Ruhebänken hierfür, ein behindertengerechtes Rathaus, Verbesserung der Akustik bei Ratssitzungen, offene Bürgerliste zur Stadtratswahl, monatliche Stammtische der Stadtratsfraktion für alle Bürger, Innenstadtentwicklungsfond und zuletzt die Anträge, eine Bürgerstiftung zu errichten sowie ein „Patenschaftsregister für freiwillige Patenschaften zu Gunsten von Grünflächen, Blumenschmuck und Bäumen“ einzurichten - dies waren und sind liberale Initiativen, um die Bürger stärker in kommunalpolitische Vorgänge einzubinden und ein „Wir-Gefühl“ der Bendorfer herzustellen.
Die FDP fordert sachbezogene Politik. Die FDP hat vor fünf Jahren erreicht, dass alle Fraktionen aufeinander zugehen und gemeinsam um die beste Lösung ringen müssen. Sie will diese demokratische Politik mit einer starken Mannschaft fortsetzen. Unter dem Motto „zuhören - nachdenken - handeln“ will die FDP die Stadt Bendorf voranbringen: realitätsbezogen und ideologiefrei.
Pressemitteilung des
FDP-Stadtverbands Bendorf