Politik | 02.10.2015

CDU-Abgeordnete machen sich für den Norden stark

Guido Ernst: „Der Rhein hört nicht bei Koblenz auf“

Plädoyer für eine ganzheitliche Vermarktung des Rheintals von Bingen bis zur Landesgrenze Nordrhein-Westfalen

Region. Tal Total: In der Debatte um die Zukunft des Weltkulturerbe Mittelrhein und der Bewerbung für eine Bundesgartenschau wollen auch die Kommunen nördlich von Koblenz nicht abseits stehen. Die CDU-Landtagsabgeordneten Guido Ernst, Horst Gies, Hedi Thelen, Ellen Demuth und Josef Dötsch plädieren für eine ganzheitliche Vermarktung des Rheintals von Bingen bis zur Landesgrenze Nordrhein-Westfalen (Rolandsbogen bis zum Mäuseturm). „Die BUGA 2031 sollte auch die Landschaften nördlich von Koblenz mit ins Konzept einschließen“, so die Abgeordneten. Dafür will man in der Region werben, auch gemeinsam mit den örtlichen Bürgerinitiativen wie zum Beispiel der Bürgerinitiative „Romantischer Rhein“, deren Initiatoren neben der Werbung für eine Ausweitung des UNESCO Weltkulturerbe von Koblenz bis Bonn auch für eine verstärkte Zusammenarbeit am gesamten Fluss im Hinblick auf eine BUGA Stimmung machen wollen.

Die BUGA 2015 in der Havelregion und die BUGA Remstal 2019 bewiesen, das mit einem schlüssigen Konzept eine Gesamtregion sinnvoll zu vernetzen sei, so Guido Ernst. Bei der Havel-BUGA habe man beispielsweise auch fünf Orte mit einbezogen, die geographisch nicht unmittelbar aneinandergrenzten. Deshalb müsse darüber nachgedacht werden, den Regionszuschnitt bewusst offen zu lassen und nicht auf das Welterbetal zu beschränken. Damit könne man den Kreis Ahrweiler ebenso wie die Landkreise Mayen-Koblenz und Neuwied in den Focus nehmen. So könnten die hochdekorierten Wanderwege im Ahrtal ebenso eine Rolle spielen, wie der Laacher See und direkt am Fluss der Rolandsbogen, das Arp-Museum, die Apollinariskirche, die Brücke von Remagen und die 2000 Jahre alte Stadt Andernach mit ihren römischen Funden und ihrem Kaltwassergeysir. Auf der rechten Rheinseite präsentierten sich der Limes als Weltkulturerbe und die Römerwelt in Rheinbrohl, das Sayntal mit Sayner Hütte, Abtei, Schloss und Schmetterlingsgarten. Auch Schloss und Zoo in Neuwied, die Burg in Linz, die Erpeler und Rheinbrohler Lay und die Insel Niederwerth könnten eine Rolle spielen. Dazu gebe es einen gelungenen Übergang in die ehemalige BUGA-Stadt Koblenz und das weitere Rheintal.

Auch die Infrastruktur, wenn auch modernisierungsbedürftig, sei vorhanden. Die Abgeordneten verwiesen dazu auf die Nähe zur A61 und A3, die B9 und B42 sowie die überregionalen Bahnverbindungen und die Nähe zum Flughafen Köln-Bonn. „Die Zeit ist günstig. Ohnehin geplant sind ein Burgennetzwerk, als Entree im Norden findet in der nordrhein-westfälischen Stadt Bad Honnef 2020 eine Landesgartenschau statt. Wir sollten es gemeinsam mit den Verantwortlichen in den Kommunen, der Tourismusbranche, der heimischen Wirtschaft, den Bürgerinitiativen entlang des Flusses und dem Land angehen. Nur gemeinsam sind wir stark“, so die Abgeordneten.

Pressemitteilung

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