Top-Sitzungsprogramm der GSK Stromberg
„Highländer-Gääse-Raketen-Schau“
Bendorf-Stromberg. Es war eine ganz besondere Schau, die Präsident Heiner Eidenberg – zum 20. Mal als Sitzungspräsident auf der Bühne – mit seinen Aktiven präsentieren konnte. „Du bist damit dienstältester Sitzungspräsident in Bendorf, wir zeichnen dich mit unserer höchsten Ehrung aus!“, moderierte Vorsitzender Gerhard Specht die Verleihung der „Gäs’ offem Brett“. Eine „Highländer-Gääse-Raketen-Schau“, weil fast alle Darbietungen zu Höhepunkten wurden, mal fürs Zwerchfell, mal auch mit Gänsehaut behaftet. Der Musikverein Stromberg untermalte das Fünf-Stunden-Programm hervorragend, einige der Aktiven sah man zwischendurch auch auf den Bühnenbrettern im „Confetti Castle“. Die wunderschöne Dekoration war ganz am Jahresmotto „Schottland“ ausgerichtet. Schon die „Kleine Garde“ war ein Augenschmaus. Gerhard Specht blickte zurück ins Jahresgeschehen Strombergs – betonte, kritisierte und rief zum weiteren Zusammenhalt auf. Christine Leusch wurde mit der silbernen Verdienstnadel der RKK ausgezeichnet. Samba-Rhythmen erklangen bei den Zippel-Zappels. Als „Chauffeur vom Bürgermeister“ überzeugte Uli Hoppen. „Wir hier im Höhenstadtteil gehören auch zu Bendorf, wir wissen nicht, ob das immer im Rathaus ankommt“. Tanzmariechen Lea Kragt eröffnete den Reigen der „Raketen“ brillant und Christel Kleudgen zeigte sich als „versierte Computerfrau“. Sehr gut der Marschtanz der „Großen Garde“ – ein akkurates Bild in grün und weiß.
Der Saal kocht vor Lokalpatriotismus
Die Chorgemeinschaft ist ein fester Bestandteil: Mit Rudi Gelhard an der „Quetschkommod“ singen sie Stimmungshits, der Saal kocht vor Lokalpatriotismus bei den „Stroomer Klängen“. „Die Schwatschnüsse Getrud und Iris“ sind perfekt im Zwiegespräch. Auch die „Mittlere Garde“ zeigte tänzerische Sonderleistungen und faszinierte. Höhr-Grenzhausen hat seit 1950 ununterbrochen ein Prinzenpaar und kam diesmal mit seiner bayerischen Formation gerne nach Stromberg: Prinz Martin I. und Prinzessin Sylvia II. (Staudt). Auch Karin Zimmermann ging frank und frei in die B
ütt. Ralf Eisel, Dudelsack-Weltmeister aus Heimbach-Weis sorgte für „Amazing Grace“ auf der Bühne und entlockte seinem Instrument auch Karnevalstöne: Gänsehaut-Gefühl!
Das große Finale
Munter, herzlich-lachend und fidel die „Wilden Hilden“ als bunte Tanzformation zu bekannten Schlagern. Sabine Bach, die Obermöhn von Hillscheid, brillierte zum Carolin-Kebekus-Funkenmariechen-Text als „Funken-Maschine“. Eine tänzerische Augenweide wie immer: Der Paartanz von Sarah und Sascha Arndt. Zum fünften Mal standen die „Dreamboys“ auf der Bühne und brillierten mit „Die Glocken von Rom“. Das große Finale krönten die Aktiven der „Großen Garde“ mit ihrem Tanz zu Disneymelodien. Tolle Tanzschritte, Bilder und Kostüme hatten sie ausgewählt und begeisterten. Herzlichkeit, Frohsinn und viel karnevalistischer Geist regieren den Höhenstadtteil. -PS-
Das große Finale krönten die Aktiven der „Großen Garde“ mit ihrem Tanz zu Disneymelodien. Fotos: PS