Allgemeine Berichte | 20.09.2014

Waldbauverein Mayen-Koblenz

Informationsfahrt nach Kirchberg, Simmern und Koblenz

Nach der Besichtigung bedankten sich Vorsitzender Gottfried Groß (l.) und Geschäftsführer Manfred Fuhr (2.v.r.) sowie Rudi Börsch vom Vorstand (r.) bei Herrn Hackländer (2.v.l.) und der RHE für die sehr aufschlussreiche und interessante Führung.privat

Kirchberg/Simmern/Koblenz. Der Waldbauverein Mayen-Koblenz hatte seine Mitglieder zur Lehrfahrt zur Besichtigung der Strauchschnittheizungen der Rhein-Hunsrück-Entsorgung (RHE) in Kirchberg beziehungsweise Simmern eingeladen. 50 Mitglieder des Waldbauvereins wurden in Kirchberg von Herrn Günter Hackländer, (Abteilungsleiter Abfallwirtschaft) begrüßt. Nach einem kurzen Überblick über die Struktur und die Aufgaben der RHE im Landkreis Rhein-Hunsrück sah man sich einen Kurzfilm von den Strauchschnittheizungen, die in Simmern, Kirchberg und in Emmelshausen alle dortigen Schulgebäude und Sporthallen beheizen, an. Im Rhein-Hunsrück Kreis wurde in nahezu allen Gemeinden ein Strauchschnittsammelplatz eingerichtet. Die „Rhein-Hunsrück-Entsorgung“ sammelt den Strauchschnitt von circa Zweidritteln der Sammelplätze ein und transportiert ihn zum Schredderplatz nach Kirchberg. Dort trocknet der zum Teil mit Laub noch behaftete Strauchschnitt, wird anschließend gehackt und danach in verschieden große Dimensionen gesiebt. Das Grobmaterial wird in den drei Strauchschnittheizungen zur Beheizung der dortigen Schulzentren und Sporthallen sowie einem Hallen- und einem Freibad in der Nähe verwendet. Die mittlere gesiebte Größe wird der RHE zwischenzeitlich gerne von den Winzern zur Düngung abgekauft, das Feinmaterial wird als Humus verwertet. Damit schließt sich die Kreislaufwirtschaft vorbildlich.

Mit den Strauchschnittheizungen spart der Rhein-Hunsrück-Kreis jährlich über 600.000 Liter Heizöl und kommt gleichzeitig seiner Verpflichtung zur Grünschnittentsorgung nach.

Nach der Besichtigung des ankommenden Strauchschnittes und des gesondert gelagerten bereits geschredderten Materials in Kirchberg besichtigten die Mitglieder des Waldbauvereines die Strauchschnittheizung in Simmern. Herr Hackländer berichtete nicht ohne Stolz, dass von der Anlage bisher in keinem Betriebszustand Emissionen oder gar Belästigungen ausgegangen sind.

Im „Birkenhof“ bei Klosterkumbd nahe Simmern wartete ein leckeres Mittagessen auf alle Teilnehmer. Gut gestärkt ging es zum Deutschen Eck nach Koblenz, wo zwei Stunden zur freien Verfügung standen, die einige zur Fahrt mit der Seilbahn über den Rhein zur Festung Ehrenbreitstein nutzten.

Zum Abendbrot traf man sich dann im Hotel/ Restaurant Pistono in Dieblich, bevor sich der informative Tag mit der Heimfahrt dem Ende zu neigte.

Nach der Besichtigung bedankten sich Vorsitzender Gottfried Groß (l.) und Geschäftsführer Manfred Fuhr (2.v.r.) sowie Rudi Börsch vom Vorstand (r.) bei Herrn Hackländer (2.v.l.) und der RHE für die sehr aufschlussreiche und interessante Führung.Foto: privat

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