CDU Stadtverband Bendorf
Informative Exkursion ins Brexbachtal
CDU-Stadtverband sprach mit Revierförster Johannes Biwer und Pfadfindervertreter Markus Pörzgen
Bendorf-Sayn. Das Angenehme mit dem Nützlichen verband eine Exkursion ins Brexbachtal, zu der der CDU-Stadtverband Bendorf eingeladen hatte. Stadtverbandsvorsitzender Bernhard Wiemer konnte zahlreiche Teilnehmer, darunter den Landtagsabgeordneten Josef Dötsch, die städt. Beigeordnete Gaby Zils und die Fraktionsvorsitzenden Christoph Helling (CDU) und Manfred Bauer (SPD), begrüßen.
Bendorfs Revierförster Johannes Biwer und der Vertreter der Pfadfinderschaft St. Georg (Heimbach-Weis), Markus Pörzgen, hatten sich gerne bereit erklärt, die Führung zu übernehmen. Unter anderem war die Verkehrssicherungspflicht ein Thema, die durch mehrere umgestürzte Bäume vor und im Pfadfinderlager stellenweise nicht mehr uneingeschränkt gegeben war. Um davon ausgehende Gefahren abzuwenden, mussten im vergangenen Jahr entlang der Straße einige Bäume gefällt werden, wie Johannes Biwer erläuterte. Um die Hangfestigkeit zu erhalten, habe man die Baumstümpfe aber stehen lassen, aus denen sich schon wieder junge Triebe entwickelt haben. Unterwegs wies Johannes Biwer auch auf seltene Pflanzen hin, die sich im Hang angesiedelt haben, und nannte als Beispiel den Hirschzungenfarn.
Renaturierungs- arbeiten am Brexbach
Die Renaturierungsarbeiten am Brexbach auf einer Strecke von 1,2 Kilometern sind nach den Worten von Johannes Biwer und Markus Pörzgen als Erfolg zu werten. Vorhandene Ufermauern wurden und werden zum Großteil abgebrochen und durch geneigte Böschungen ersetzt. Diese Maßnahme vergrößert den Abflussquerschnitt des Baches. Sie bewirkt eine positive Entwicklung der Gewässerstruktur und fördert die natürliche Entwicklung des Gewässers einschließlich Flora und Fauna. Für diese Maßnahme haben das Land 90 Prozent, der Landkreis Mayen-Koblenz zehn Prozent der anfallenden Kosten in Höhe von 190.000 Euro übernommen.
Am Gewässerrand entstehen wertvolle Feuchtbiotope. Vorausschauend haben die Pfadfinder einige Hütten nahe dem Bachufer abgebaut und in angemessener Entfernung am Weg wieder errichtet. Markus Pörzgen würdigte die Maßnahme, durch die es auch Kindern möglich werde, gefahrlos am Bach zu spielen. Auch für behinderte Menschen habe man einen Zugang zum Bach angelegt. Laut Pörzgen setzen sich die Pfadfinder verstärkt dafür ein, die Feuersalamander durch ein Nachtfahrverbot von 21 bis 7 Uhr schützen.
Biwer lobte das Engagement der Pfadfinder. Deren Zusammenarbeit mit der Stadt sei ausgesprochen gut. So übernahmen sie beispielsweise das Entfernen des Stacheldrahtzaunes um die Franzosenwiese und engagierten sich bei verschiedenen Naturschutzprojekten rund um das Pfadfinderlager.
Pressemitteilung
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