Allgemeine Berichte | 25.05.2014

Caritas Werkstätten ziehen positive Bilanz ihrer Beruflichen Aktionstage im Landkreis Mayen-Koblenz

Inklusion – wir machen mit!

Die Abschlussveranstaltung mit Landrat Dr. Alexander Saftig fand in der Werkstatt St. Stephan in Polch statt

Die Abschlussveranstaltung der Beruflichen Aktionstage in den Caritas Werkstätten St. Stephan in Polch.  St. Raphael CAB

Kreis Mayen-Koblenz. 23 Menschen mit Behinderung absolvierten ein bis zu zweiwöchiges Praktikum in Unternehmen der Region auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Möglich gemacht hatten dies die Caritas Werkstätten in Trägerschaft der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe (CAB) sowie 20 Unternehmen, die sich an den Beruflichen Aktionstagen im Landkreis Mayen-Koblenz beteiligten. Zu den Praktikanten gehörten Schüler der St.-Elisabeth-Schule und der Genoveva-Schule in Mayen, der St.-Martin-Schule in Düngenheim sowie Beschäftigte der Caritas Werkstätten St. Johannes in Mayen und St. Stephan in Polch. Ziel der Aktionstage der Caritas Werkstätten war es, Menschen mit Behinderung und Unternehmen der Region zusammenzubringen. Zum Abschluss der Aktionstage unter dem Motto „Inklusion – wir machen mit!“ trafen sich die Praktikanten mit Vertretern der beteiligten Unternehmen, der Caritas Werkstätten und der Kommunalpolitik um Landrat und Schirmherr Dr. Alexander Saftig in Polch. Sie zogen eine positive Bilanz der Aktionstage, berichteten von ihren gesammelten Eindrücken und tauschten sich intensiv zum Thema Inklusion und die weitere Entwicklung der beruflichen Teilhabe im Landkreis Mayen-Koblenz aus. Nach der Begrüßung durch Landrat Dr. Alexander Saftig und Jörg Klärner, Geschäftsführer der St. Raphael CAB, sprachen unter anderem Maximilian Mumm, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Maifeld, Rolf Schumacher, Bürgermeister der Stadt Mayen und Giuseppe Mercurio von IKEA in Koblenz zu den Gästen. Im Anschluss überreichten Dr. Alexander Saftig und Doris Hein, Leiterin der Virtuellen Werkstatt XTERN, Urkunden an die Vertreter der beteiligten Unternehmen als Dank und Anerkennung für ihr Engagement. Jörg Klärner: „Unser Ziel ist es, dass mehr Menschen mit Behinderung einen ihren Kompetenzen, Talenten und Wünschen entsprechenden Arbeitsplatz finden. Durch die Beteiligung an unseren Beruflichen Aktionstagen haben die 20 Unternehmen der Region dazu beigetragen, diesem Ziel ein Stück näher zu kommen. Dafür ein herzliches Dankeschön.“ Die Caritas Werkstätten stellen sich seit vielen Jahren der Herausforderung, Menschen mit Behinderung individuell in ihrem Arbeitsleben zu unterstützen und zu begleiten. Die Aktionstage bilden dabei nur einen Teil der Arbeit des Integrationsmanagements der Caritas Werkstätten. „Wir möchten Menschen mit Behinderung eine inklusive Teilhabe am Arbeitsleben ermöglichen. Inklusive Teilhabe bedeutet hier, dass ein Miteinander von behinderten und nichtbehinderten Menschen in allen Bereichen der Gesellschaft, auch im Arbeitsleben, selbstverständlicher wird“, so Doris Hein. „Dabei ist es uns wichtig, die Fähigkeiten und Ressourcen jedes Einzelnen zu berücksichtigen und einen passgenauen Nischenarbeitsplatz in einem Betrieb zu erschließen.“ Für weitere Informationen zu den Beruflichen Aktionstagen und zum Integrationsmanagement der Caritas Werkstätten steht Doris Hein gerne zur Verfügung unter Tel. (0 26 54) 8 98 00 00, E-Mail: d.hein@cwfb.de. Sie nimmt auch Bestellungen der kostenlosen Broschüre „Beruflicher Ratgeber für Menschen mit Behinderung zur Teilhabe am Arbeitsleben“ der Caritas Werkstätten entgegen.

Die Abschlussveranstaltung der Beruflichen Aktionstage in den Caritas Werkstätten St. Stephan in Polch. Foto: St. Raphael CAB

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