Politik | 02.10.2015

Projektstelle koordiniert Migration im Landkreis Mayen-Koblenz

Interkulturelle Öffnung und Netzwerkarbeit im Fokus

Der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth (links) freut sich gemeinsam mit Jobcenter-Geschäftsführer Rolf Koch (rechts), dass die Projektstelle für Migrationskoordination ihre Arbeit aufnimmt. Das Team besteht aus Belma Sestic (2.v.l.), Michael Kock (3.v.l.) und Anetta Schochenmaier. KV MYK

Kreis MYK. Die neue Projektstelle des Migrationskoordinators im Landkreis nennt sich MiKo-MYK. Neben der Koordinierung behördlicher und ehrenamtlicher Unterstützungen für Menschen mit Migrationshintergrund, hat sie zur Aufgabe, die Willkommenskultur in Mayen-Koblenz spürbar auszubauen. Räumlich ist MiKo-MYK im Kreishaus angesiedelt und gehört zum Geschäftsbereich des Ersten Kreisbeigeordneten Burkhard Nauroth. Projektträger ist das Jobcenter. MiKo-MYK hat zunächst eine Laufzeit von drei Jahren und ein Volumen 450.000 Euro. Rund 110.000 Euro übernimmt der Landkreis. 340.000 Euro kommen aus Mitteln des Bundes sowie dem Europäischen Sozialfonds.

Notwendige Unterstützung

Bereits seit März fungiert Michael Kock im Kreishaus als Ansprechpartner für Kommunen und Ehrenamtler bei der Koordination der Flüchtlingshilfen im Kreisgebiet. Mit Belma Sestic und Anetta Schochenmaier bekommt er nun dringend notwendige Unterstützung, da das Arbeitsaufkommen und -spektrum im Zuge der steigenden Flüchtlingszahlen in den letzten Wochen und Monaten enorm angestiegen ist. „Auf das Team warten spannende Aufgaben, denn die Projektstelle soll ab dem ersten Tag ein Bindeglied zwischen Behörde und Ehrenamt sein“, erklärt Landrat Dr. Alexander Saftig. Regionale Netzwerke sowie Strategien sollen entwickelt werden. Mit einer Online-Informationsplattform wird der Austausch unter den verschiedenen Akteuren unterstützt.

Dialog anregen

Der Dialog zwischen religiösen und staatlichen Organisationen soll angeregt werden. Auch will man in Workshops interkulturelle Kompetenzen schulen und die gesellschaftliche Akzeptanz von migrationstypischen Besonderheiten fördern. Jobcenter Geschäftsführer Rolf Koch freut sich: „Es ist toll, dass wir die gemeinsame Projektstelle im Kreishaus schaffen konnten. Sie verbindet Behörden und Verwaltungen mit anderen am Integrationsprozess beteiligten Einrichtungen wie Verbänden, Vereinen und Ehrenamtlichen im Landkreis. Migration ist eine gewaltige Aufgabe, die nicht von einem Bereich alleine übernommen werden kann.“

Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

Der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth (links) freut sich gemeinsam mit Jobcenter-Geschäftsführer Rolf Koch (rechts), dass die Projektstelle für Migrationskoordination ihre Arbeit aufnimmt. Das Team besteht aus Belma Sestic (2.v.l.), Michael Kock (3.v.l.) und Anetta Schochenmaier. Foto: KV MYK

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