Fulminante Siegesserie der Sayntaler E-Jugend
Jungkicker sparen nicht an Toren
Sayn. Die E1-Jugend der Jugendspielgemeinschaft Sayn-Mülhofen spart weder mit torreichen Spielen noch mit Punkten. Die Trainer Dirk Schade und Lutz Rosenbaum blicken nicht zu Unrecht mit einer ordentlichen Portion Stolz auf die Zwischenbilanz ihrer Schützlinge zur Halbzeit in der Qualifikationsrunde. Schon im zweitägigen Trainingslager, das kurz vor Saisonbeginn stattfand, wurden die Jugendkicker aus dem Sayntal auf die anspruchsvollen Herausforderungen der anstehenden Saison vorbereitet. Nach einer ernüchternden 1:16-Pleite in Kaltenengers schaltete das Team mit einer Konsequenz, die ihresgleichen sucht, auf Tempo und Tore um. Seit nunmehr drei Spielen hält es sich mit Siegen gegen Dieblich (7:3), Arzheim III (19:1) und Mülheim-Kärlich III (11:2) auf einer grandiosen Erfolgspur und belegt nach vier von acht Spielen Platz drei der Tabelle. Trainer Lutz Rosenbaum freut sich dabei vor allem über die mannschaftliche Geschlossenheit der E1: „Hier tritt ein Team auf, dass weiß, was es kann und was es will - und es will unbedingt guten Fußball spielen.“ In diesem Erfolgsteam übernimmt Danny Prochnau die Rolle des zuverlässigen Rückgrats zwischen den Pfosten. Vor ihm organisiert Abwehrchef Moritz Schade die Defensivabteilung um Linus Rosenbaum und Jonas Münch. Die Verteilung der Bälle aus der Mitte übernehmen Jamal Erhan, Eric Braun, Tim Feiler und Luke Hoppen im Mittelfeld. Torgefährlich stürmen die Angreifer Dominik Helsper und Daniel Pauss auf das gegnerische Tor zu. Es sind aber nicht nur die Spiele und die Trainingseinheiten, bei denen die Jungkicker ihren fußballerischen Eifer zeigen. Auch angesichts einer großen Kulisse machen sie eine gute Figur. So organisierte Trainer Dirk Schade einen Besuch seiner Schützlinge bei der TuS Koblenz. Hier liefen die E-Jugendspieler aus dem Sayntal voller Stolz bei dem Regionalligaspiel der TuS gegen Wormatia Worms mit den Profis ins Stadion ein und begleiteten danach das Spiel fachmännisch von den Rängen aus. „Das war für die Kinder wie für die Eltern ein großartiges Ereignis. Maßnahmen wie diese sind uns als Verein auch sehr wichtig, weil sie gleichermaßen den Zusammenhalt und die Freude am fairen Spiel fördern“, erläutert Schade unter Bezug auf das Vereinskonzept. Mit Spannung richten Trainer, Eltern und Vereinsvorstände ihren Blick auf das nächste Spiel in Immendorf am 19. Oktober und wünschen der Mannschaft weiterhin gute Fahrt auf der eingeschlagenen Erfolgsspur.