Allgemeine Berichte | 22.01.2016

Appell des Kreisjugendamtes an Gastronomie und Veranstalter

Keine Ausnahme für den Jugendschutz

Kreis Mayen-Koblenz. Im Kreisgebiet beginnt die heiße Phase des Karnevals. Zahlreiche Sitzungen, Feste und Partys gehen über die Bühne. Das Jugendamt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz weist darauf hin, dass das Jugendschutzgesetz auch während Karneval zu beachten ist. Einem unkontrollierten Verkauf von alkoholischen Getränken an Jugendliche sollte entgegengewirkt werden. „An alle Verkaufsstellen von alkoholischen Getränken, aber auch an die Veranstalter appellieren wir, das Jugendschutzgesetz zu beachten“, erklärt Simone Manger vom Kreisjugendamt. „Bei allem Spaß sollten Erwachsene hinsichtlich ihres eigenen Alkoholkonsums ihre Vorbildfunktion gegenüber Kindern und Jugendlichen ernst nehmen.“ Das Kreisjugendamt informiert, dass die oft als harmlos eingeschätzten und bei Jugendlichen beliebten Alcopops auch branntweinhaltige Alkoholika (Schnaps, Wodka, Korn, Likör) beinhalten können und damit für Kinder und Jugendliche laut dem Jugendschutzgesetz verboten sind. Andere alkoholische Getränke wie Bier, Wein oder Bier-Mixgetränke dürfen an Jugendliche erst ab 16 Jahren ausgeschenkt werden. Gastronomen und Veranstalter müssen darauf achten, dass mindestens ein alkoholfreies Getränk angeboten wird, das nicht teurer als alkoholische Getränke ist. Auf die Begleitung eines Erziehungsberechtigten oder einer erziehungsbeauftragten Person (über 18 Jahre) sind Kinder und Jugendliche angewiesen, die bei öffentlichen Tanzveranstaltungen länger als bis 24 Uhr bleiben möchten. Andernfalls darf der Aufenthalt - für Jugendliche ab 16 Jahren - nur bis 24 Uhr erlaubt werden. „Wir wollen nicht, dass Kinder und Jugendliche bei Karnevalsveranstaltungen ausge-schlossen werden, sondern freuen uns, wenn auch junge Menschen im Landkreis Mayen-Koblenz den Karneval weiter pflegen. Das Jugendschutzgesetz dient dazu, Kinder und Jugendliche vor Gefahren für ihre Gesundheit zu schützen“, so Simone Manger. Der Landkreis beteiligt sich zudem am Alkoholpräventionsprojekt „HaLT - Hart am Limit“ und hat alle Karnevalsvereine in Mayen-Koblenz angeschrieben und über das Thema „Karneval und Jugendschutz“ informiert. Informationen und Kontakt: Kreisjugendamt Mayen-Koblenz, Jugendschutz, Simone Manger, Tel. (0 26 1) 10 85 66, Email: simone.manger@kvmyk.de.

Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Neueste Artikel-Kommentare
  • K. Schmidt: Die nächste Demo, gerade wenn sie sich an Familien richtet, sollte dann mal unter dem Motto stehen: "Fahrradhelme für alle!"

Kruft: Zwischen Dauerkritik und Tatendrang

  • Rolf Stern : Der Text wirkt weniger wie eine Einordnung, sondern eher wie der Versuch, berechtigte Kritik abzuwürgen. Gerade bei öffentlichen Geldern ist Nachfragen keine Dauerschleife, sondern demokratische Pflicht.
  • Andreas Lung: Liebe Frau Schumacher, Sie haben offensichtlich überhaupt nicht verstanden, worum es geht.
  • Thomas Sebastian Napp: Ich kann der Gemeinde zu dieser Aktion nur gratulieren. Vor allem den Bauhofmitarbeitern muss ich hier ein Lob aussprecheb. Gleichzeitig kann ich es nicht verstehen, dass eine große Naturfläche auf dem...
Daueranzeige
Kreishandwerkerschaft
Auftrag, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Koblenz blüht
Anlagenmechaniker
Tag der offenen Tür
Container Anzeige
PR-Anzeige
Empfohlene Artikel
Der Bendorfer Seniorenbeirat kam im Seniorenzentrum Obere Rheinaue zusammen und hatte Besuch vom Pflegestützpunkt und der Gemeindeschwesterplus.
8

Bendorf. In seiner jüngsten Sitzung hat sich der Seniorenbeirat Bendorf erneut mit Anliegen der älteren Bevölkerung beschäftigt. Über den Briefkasten „Anregungen und Wünsche Bendorfer Senior*innen“ wurde der Wunsch nach zusätzlichen Sitzgelegenheiten geäußert, insbesondere an der Bushaltestelle Schlossstraße sowie im Sayner Schlosspark. Auch für die Vierwindenhöhe wurde ein entsprechender Bedarf gemeldet.

Weiterlesen

Die SGD Nord führt in ihrer Funktion als Obere Wasserbehörde regelmäßig Gewässerschauen durch. Ende März war der Nothbach an der Reihe.
12

Kobern-Gondorf. Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord führte Ende März eine zweitägige Gewässerschau des Nothbachs nach § 101 Landeswassergesetz durch. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz sowie der Verbandsgemeinden Maifeld und Rhein-Mosel nahm sie den etwa 14 Kilometer langen Abschnitt von der Quelle bis zur Mündung in die Mosel unter die Lupe.

Weiterlesen

Trophäe Deutscher Tierschutzpreis.
17

Region. Menschen, Vereine oder Projekte, die sich für den Tierschutz stark machen, können sich zwischen dem 1. April und 17. Mai 2026 für die Auszeichnung mit dem Deutschen Tierschutzpreis bewerben oder von anderen vorgeschlagen werden. Der Deutsche Tierschutzbund verleiht den Preis - unterstützt von den Tiernahrungsmarken Whiskas und Pedigree - am 19. November bei einer feierlichen Gala im Berliner Humboldt Carré.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Pfarrer Dr. Arno-Lutz Henkel.  Foto:privat
5

Allgemeine Berichte

EIN-Spruch: Fest(e) der Befreiung

Vom 01.-09. April wird die jüdische Pessach Woche begangen, die nahezu zeitgleich zusammenfällt mit der von den Christen begangene Kar- und Osterwoche. Durch Jesus bedingt hängen beide Festtraditionen, auch inhaltlich, miteinander zusammen.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: pixabay.com
139

Leserbrief zu „HeimatCheck: Bad Neuenahr: Zu viele unangeleinte Hunde im Stadtgebiet?“

Leserbrief: „Das ist keine Tierliebe, das ist Egoismus!“

Ich bin fast 75 Jahre alt. Seit meinem 17. Lebensjahr habe ich Hunde. Zwei dieser Hunde wurden von unangeleinten Hunden angefallen, und so schwer verletzt, dass sie nur durch hohe tierärztliche Kunst gerettet werden konnten. Beide hatten ihr Leben lang mit den Folgen zu kämpfen.

Weiterlesen

Andreas Bohn hat das Ehrenamt im Blut.  Foto: privat
19

Seit vielen Jahren engagiert sich Andreas mit Herzblut für seine Heimat.

HeimatHelden: Andreas Bohn ist die gute Seele von Reifferscheid

Reifferscheid. In jeder Gemeinde gibt es Menschen, die im Hintergrund wirken, anpacken, zuhören und einfach da sind, wenn man sie braucht. In der Gemeinde Reifferscheid ist so ein Mensch Andreas Bohn. Seit vielen Jahren engagiert sich Andreas mit Herzblut für seine Heimat. Als stellvertretender Ortsbürgermeister und langjähriges Mitglied im Gemeinderat hat er Verantwortung übernommen und die Entwicklung des Dorfes aktiv mitgestaltet.

Weiterlesen

Anzeige "Rund ums Haus"
Innovatives rund um Andernach
Doppelseite PR/Anzeigen
Titel
Maschinenbediener, Staplerfahrer
Ostergruß
Osterangebot
fit für`s Alter?
Rund ums Haus
Rund ums Haus
Stellenanzeige
Anzeige KW 14
Dauerauftrag 2026
Titelanzeige
Osteraktion
Anzeige Lange Samstage
Unterstützeranzeige