Malteser Hilfdienst Bendorf
Mensch und dessen Bedürfnisse stehen im Vordergrund
Bürgermeisterkandidat Karl-Rudolf Görgen besuchte der Geschäftsstelle des Malteser Hilfdienstes in Bendorf
Bendorf. „Ich freue mich, dass es in Bendorf viele Organisationen gibt, die sich dem Rettungswesen verschrieben haben, und ehrenamtliche Arbeit auf Profi Niveau bieten“, betonte Bürgermeisterkandidat Karl-Rudolf Görgen bei einem Besuch der Geschäftsstelle des Malteser Hilfdienstes in Bendorf. „Als Bendorfer kennt man natürlich alle diese Organisationen, aber es lohnt sich eine intensivere Beschäftigung mit den Aufgaben, die sich beispielsweise die Malteser gestellt haben“, betont er. Stadtbeauftragter Alexander Ghabour erläuterte beim Besuch von Karl-Rudolf Görgen und seinem Team in einer Präsentation sehr eindrucksvoll die Organisationsstruktur und das Aufgabengebiet des Malteser Hilfsdienstes. Bei der katholischen Organisation stehen der Mensch und dessen Bedürfnisse im Vordergrund. Viele Stunden ehrenamtlicher Einsätze aufgrund sehr hoher Kompetenz der aktiven Mitglieder sind bei vielen Veranstaltungen und Events Voraussetzung. Auch bei Einsätzen der Feuerwehren werden die Aktiven der Malteser häufig mit alarmiert, damit sie im Notfall unterstützend Hilfe leisten können. Hierdurch entlasten sie den öffentlichen Rettungsdienst, der damit weiterhin seinen Aufgaben nachkommen kann. Bemerkenswert ist auch das Engagement bei der Aus- und Weiterbildung der Mitglieder. In mehreren hundert Stunden der Ausbildung konnte beispielsweise Angela Ernst die Qualifikation zur Rettungssanitäterin erlangen, was wiederum bei Einsätzen eine professionelle Qualität gewährleistet. Der zur Verfügung stehende Fuhrpark dokumentiert das hohe finanzielle Engagement der Mitglieder und der Organisation. Stolz präsentierten die Aktiven den Rettungswagen, der in Sachen Ausstattung keine Wünsche offen lässt und für alle Einsätze technisch bestens ausgerüstet ist. Die häufigen Einsätze auf dem Nürburgring dokumentierten die hohe Kompetenz und Einsatzbereitschaft der Bendorfer Gruppe. Neben dem Rettungswesen sind aber auch soziale Aktionen, wie die jährliche Wunsch-Baum-Aktion für Kinder ein wertvoller gesellschaftlicher Beitrag, oder der Einsatz bei den Benefizläufen von „Familie sayn“. In der Diskussion mit Karl-Rudolf Görgen wurden viele Informationen ausgetauscht und Anregungen entgegen genommen, die dem örtlichen Gemeinwesen sicherlich dienlich sind. „Nach mehr als zwei Besuchsstunden waren wir uns einig darüber, dass es in unserer Stadt wertvolle Organisationen gibt, die es lohnt näher kennenzulernen.“ Auch die Absichten des Bürgermeisterkandidaten und der SPD-Ratsfraktion, das Ehrenamt in der Stadt Bendorf mehr in den Vordergrund zu stellen und durch Einführung eines Ehrenamtspasses, einer Ehrenamtsbörse und weiterer Unterstützungen jedem die Anerkennung zu geben, die ihm zusteht, ist mehr als nur eine Geste. „Ohne Ehrenamtliche wäre unsere Stadt viel ärmer! Deshalb verdient das Ehrenamt höchste Anerkennung“, so Görgen abschließend.
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