„Leinen Los“ für die Sayner Jungmöhnen
Mini-Kreuzfahrt nach Oslo
„Dröppche für Dröppche, auf die Liebe, Dach“.
Bendorf-Sayn. Am bisher wohl heißesten Wochenende ging es für die Sayner Jungmöhnen auf große Tour. Alle zwei Jahre wird diese von zwei anderen Jungmöhnen organisiert. Verraten wird vorher nur, was eingepackt werden muss. In den frühen Morgenstunden wurde nach einer kurzen Busfahrt zum ICE-Bahnhof Montabaur sowie einer schnellen Zugfahrt nach Frankfurt erst einmal zum Sektfrühstück gerufen. Nach dieser Stärkung ging es dann in das angenehm temperierte Abteil des IC Richtung Hamburg. Dort musste die Truppe nochmals umsteigen in Richtung Kiel. Nach wilden Spekulationen wurde endlich das Geheimnis gelüftet: Die Tour bestand aus einer Mini-Kreuzfahrt.
Gute Stimmung und bestes Wetter
In Kiel angekommen, ging es auf ein Schiff der Color Line. Die Zimmer wurden in Beschlag genommen und schon ging es raus auf das Sonnendeck. Bei guter Stimmung und bestem Wetter startete das Schiff Richtung Norwegen. Die Sayner Jungmöhnen inspizierten die Shopping-Mall, Casino, Schwimmbad und Lounge und hatten noch Zeit für ein Sonnenbad auf dem Oberdeck. Abends wurde sich die stimmungsvolle Show angeschaut und danach noch bis zum Morgengrauen in der Disco gefeiert. Früh klingelte der Wecker, denn der Kapitän hatte für acht Uhr die Fahrt durch die Fjorde angekündigt. Um zehn Uhr ankerte das Schiff im Hafen von Oslo. Die Stadt wurde ausgiebig erkundet. Sogar königliche Kühe und das neue Hafengelände mit viel moderner Architektur konnten bestaunt werden. Bei angenehmen 28 Grad ging es zurück zum Sonnenbaden auf das Sonnendeck, während zu Hause die Männer bei 40 Grad ganz schön zu schwitzen hatten. Auf der Rückfahrt wurde die norwegische Küste bewundert und man ließ die Highlights von Oslo Revue passieren. Am Abend wurde eine andere Show bewundert, ein paar Spiele im Casino „gezockt“ und zum Abschluss bis in den Morgen in der Disco getanzt. Nach der Ankunft in Kiel wurde dort noch eine kleine Entdeckungstour rund um den Hafen gemacht. Müde und voller neu gewonnener Eindrücke wollten alle nur noch in das kühle Zugabteil und Richtung Heimat.
Heimreise gestaltete sich schwieriger
Allerdings gestaltete sich die Heimreise durch die Hitze und vielen Unwettern etwas schwierig. Ohne Abkühlung, bei gefühlten 45 Grad, in restlos überfüllten alten Waggons und mit einigen Umwegen und ungeplanten Pausen strandeten die Jungmöhnen schließlich am Kölner Hauptbahnhof. Nach dem schweren Gewitter mit Hagel wurde die letzte Etappe nach Koblenz genommen. Glücklich und hundemüde ging es dann nur noch ins Bett. Alle sind sich einig, dass dies eine unvergessliche und wunderschöne Tour gewesen ist, die durch die große Mühe vom Reisebüro Scheidweiler und den beiden Organisatorinnen möglich gemacht wurde. Abschließend bleibt nur noch eines zu sagen: „Dröppche für Dröppche, auf die Liebe, Dach“.