FDP-Stadtverband Bendorf
Moderne Technik und alternative Finanzierungsmodelle zur Parkraumbewirtschaftung
Bendorf. Tourismus in Sayn fördern und gleichzeitig Verkehrsentlastung, Parkplatzreservierung für Anwohner sowie Gebühreneinnahmen für die Stadt Bendorf sichern - diese Zielvorgaben versucht die FDP-Fraktion im Stadtrat beim Parkplatz Prälatengarten (PPP) miteinander zu verknüpfen.
Um Kosten für Bendorf bei der Parkraumbewirtschaftung zu minimieren, haben sich die Liberalen bundesweit auf die Suche nach kompetenten Firmen für Schrankenanlagen beziehungsweise Parkplatz-Apps gemacht und sind dabei erfolgreich gewesen:
Die Firma ACOTEC aus Recklinghausen, seit über 20 Jahren spezialisiert auf Parksysteme, bietet eine für den Prälatengarten geeignete und auch für Busse vorgesehene Schrankenanlage für ca. 30.000 Euro an, während bisher seitens der Stadtverwaltung Kosten in einer Größenordnung von mindestens 78.000 Euro genannt worden waren.
Darüber hinaus betreibt diese Firma auch Anlagen, die sich durch alternative Finanzierungsmodelle auszeichnen, sog. Private Partnership Projekte (PPP), sodass sich der Investitionsaufwand für die Stadt reduzieren ließe, was bei den laufenden Kosten außerdem durch Bannerwerbung und Werbeaufdrucke auf der Ticketrückseite möglich wäre.
Die in Sayn ansässige Firma FINEA stellte den Mitgliedern der erweiterten FDP-Fraktion eine sogenannte „Parkplatz-App“ vor, die Besuchern schon frühzeitig freie Parkplätze anzeigt und den „Parksuchverkehr“ vermeidet, was den Anwohnern und der Umwelt zugute käme.
Fraktionsvorsitzender Herbert Speyerer hat deshalb heute den Antrag der Liberalen zur kommenden Stadtratssitzung eingereicht, in dem die Verwaltung u.a. aufgefordert wird,
a) Verbindung zu den beiden genannten Firmen, die jeweils eine überzeugende Präsentation ihrer Produkte geboten haben, aufzunehmen,
b) je einem Vertreter dieser Firmen Gelegenheit zu geben, das Modell in den zuständigen Ausschüssen möglichst bald vorzustellen,
c) im Lauf der jetzt beginnenden Tourismus-Saison zu ermitteln, wie oft der Parkplatz vollständig belegt und ein zusätzliches Parkleitsystem unbedingt erforderlich ist sowie
d) mitzuteilen, welche Parkgebühren und Verwarnungsgelder insgesamt im Jahre 2013 im städtischen Haushalt eingegangen sind.
Pressemitteilung
FDP-Stadtverband Bendorf