„Mosaik-Zeitung“ soll nach Unterrichtseinheiten erscheinen
Nachwuchs journalistisch fördern
Bendorf-Mülhofen. Die Moscheegemeinde Mülhofen hat im Jahre 2012 den Jugendraum „Mosaik“ in der Moschee in Mülhofen nach großem Fleiß und Arbeitseinsatz eröffnet. Der Raum dient der Hausaufgabenbetreuung und der Jugendarbeit, ist ausgestattet mit Tischen und Stühlen, einer Couchecke, einer Küche und einem „Medienraum“, der in der Zukunft weiter ausgebaut werden soll.
Nun sollen Langzeitprojekte für türkische und deutsche Kinder angeboten werden. Am kommenden Sonntag, 14. September startet daher das Projekt einer eigenen „Mosaik-Zeitung“, die am Ende der Unterrichtseinheiten herausgegeben werden soll.
Es soll aber nicht nur ein Medium sein, dass über die vielfältigen Projekte der aktiven Moscheegemeinde Mülhofen berichtet, sondern auch über interessante Dinge aus Bendorf und seinen Stadtteilen - es soll eine Zeitung für alle Kulturen in Bendorf sein. Beim Projekt jedoch ist der Weg das Ziel und eine erste Zeitung nach 25 Unterrichtseinheiten soll die erste „Krönung“ der Arbeit sein.
Peter Siebenmorgen aus Bendorf-Sayn unterstützt seit einigen Jahren die Moscheegemeinde Mülhofen und hat die Renovierung des Mosaikraumes mit begleitet.
Als Autor und Journalist hat er gemeinsam mit journalistischen Freunden das Konzept erarbeitet, das Projekt wird gemeinsam geleitet. Siebenmorgen ist dabei neben der stofflichen Vermittlung wichtig, dass man reale Erfahrungen machen kann. Geplant ist eine wöchentliche Unterrichtsfolge. Die Dauer des Unterrichts liegt bei etwa eineinhalb Stunden. Der Unterricht findet ab 14.30 Uhr im Mosaik-Raum der Moschee statt, es werden auch Exkursionen angeboten. Interessierte können gerne noch dazu kommen.
Am 6. November beispielsweise lädt die Ministerpräsidentin Malu Dreyer die „Nachwuchs-Journalisten“ zum Interview nach Mainz in die Staatskanzlei ein. Aller guten Dinge sind (mindestens) drei: Neben Peter Siebenmorgen begleitet Vicky Atherley die Unterrichtseinheiten. Sie studiert Journalismus und Unternehmenskommunikation an der HMKW Köln. Der Dritte im Bunde ist Daniel Robbel, geboren 1984 in Bonn. Er hat sein Abitur in Ahrweiler gemacht und anschließend in Bonn Germanistik und Politik studiert. Danach war er rund drei Jahre beim Bonner General-Anzeiger beschäftigt.
Nun ist er bei „Blick aktuell“ in Sinzig auch für die in Bendorf erscheinende Wochenzeitung tätig.
PS