SV Blau-Weis Sayn und TV Mülhofen
Neues Trainingsgelände für Jugendliche
Bendorf-Sayn. Dank einer guten Zusammenarbeit von Stadt, Vereinen und ortsansässigen Firmen konnte neben dem Sportplatz des SV Blau-Weis Sayn ein neues Kleinspielfeld hergerichtet werden. Auf der Fläche, die einst eine Leichtathletikanlage beheimatete, können nun Kinder und Jugendliche unter guten Bedingungen Fußball spielen.
Bei einem Ortstermin zeigten sich der erste Beigeordnete der Stadt, Bernhard Wiemer, Stadtwerksleiter Klaus Kux, der Jugendleiter des SV Blau-Weis Sayn, Dirk Schade, und der Leiter des städtischen Gartenamts, Paul Düyster, mit der geleisteten Arbeit sehr zufrieden. Hintergrund für die Maßnahme ist der Wegfall des Fußballplatzes des TV Mülhofen in der Bendorfer Langfuhr, der einer Erweiterung des dortigen Gewerbegebietes weichen muss.
Eine Zusammenarbeit zwischen dem TV Mülhofen und dem SV Blau-Weis Sayn gibt es schon seit geraumer Zeit mit einem besonderen Schwerpunkt in der Kinder- und Jugendarbeit, in deren Verlauf auch eine Spielgemeinschaft gegründet wurde. Durch die gestiegene Anzahl von Mannschaften sei die Aufstellung eines gemeinsamen Zeit- und Trainingsplanes auf dem Sayner Sportplatz aber kaum mehr möglich gewesen, wie Dirk Schade erläuterte. Für die Herrichtung der Anlage übernahmen Mitglieder und Eltern von Kindern und Jugendlichen des SV Blau-Weis Sayn erhebliche Vorarbeiten, indem sie unter anderem die Randsteine der ehemaligen Laufbahn und der Sprunggrube entfernten. Dann wurden mit einem Radlader umfassende Erdarbeiten vorgenommen.
Die Gärtner der Stadtwerke fuhren 110 Tonnen Mutterboden heran und bauten sie in der Fläche ein, die anschließend von dem Bendorfer landwirtschaftlichen Unternehmen Hartmut Cronrath mit einer Egge geglättet wurde. Letztendlich säten die städtischen Gärtner den Platz ein und walzten die Fläche. In der Vergangenheit hatten aber nicht nur junge Menschen den Platz genutzt, sondern immer wieder tobten sich dort auch - vorwiegend in den Wintermonaten - Wildschweine aus. Um diese ungebetenen Gäste künftig fern zu halten, wird im Auftrag des Bauamts der Stadt das Gelände durch einen Zaun gesichert.
Pressemitteilung
Bernhard Wiemer,
1. Beigeordneter